Professioneller Einsatz moderner Simulationsmethoden und -werkzeuge

Der professionelle Einsatz von modernen Simulationsmethoden und -werkzeugen stellt mittlerweile einen Schlüsselfaktor des Erfolgs dar. Deshalb findet vom 19. bis 20. Juli im WZLforum an der RWTH Aachen ein passendes Seminar zum Thema „Rechnereinsatz in der Maschinenentwicklung und -anwendung“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christian Brecher statt.

10. Juni 2011
Bild 1: Professioneller Einsatz moderner Simulationsmethoden und -werkzeuge
Bild 1: Professioneller Einsatz moderner Simulationsmethoden und -werkzeuge

Neben einem deutlich geringeren Risiko von Fehlentwicklungen und einem erheblichen zeitlichen Vorsprung in der Konstruktions- und Entwicklungsphase kann der finanzielle Aufwand für Prototypen und Funktionsmuster erheblich reduziert werden.

Stand der Technik sind virtuelle Prototypen, mit denen die Simulation und Optimierung des strukturmechanischen Verhaltens einzelner Maschinenkomponenten bzw. von NC-Programmen durchgeführt werden können. Zunehmend weiterentwickelt und eingesetzt werden auch gekoppelte Simulationen, die eine gegenüber den Einzelansätzen vollständigere Abbildung von Werkzeugmaschinen mit ihren Antriebsregelungen, Steuerungssystemen (NC und SPS) sowie Peripherieelementen unter physikalischen oder steuerungstechnischen Gesichtspunkten ermöglichen.

Langfristiges Ziel ist es, durch den konsequenten Einsatz von Planungs-, Modellierungs- und Simulationswerkzeugen den Entwicklungsprozess frühzeitig und vor allem durchgängig zu unterstützen. Die dafür erforderlichen Software-Systeme müssen zukünftig alle Soft- und Hardwarekomponenten sowie den Fertigungsprozess und seine Eigenschaften berücksichtigen. Im Rahmen dieses Seminars werden Ansätze zum durchgängigen Engineering von der Konzeptphase bis zur Inbetriebnahme vorgestellt und diskutiert.