Produktlinien werden smarter

Isra Vision stattet jetzt die bewährten 2½D- und 3D-Sensoren im Zuge von „Touch & Automate“ mit Embedded-Technik aus. Mit den neuen und weiterentwickelten Systemen werden automatische Greifprozesse intelligenter und flexibler. Isra Vision setzt damit einen Schritt in Richtung einer vernetzten Produktion.

20. Juni 2017
Für das Palettieren und Depalettieren, das Be- und Entladen, Pick & Place und weitere Robot-Vision-Aufgaben ist der Mono2½D-Sensor eine effiziente Lösung. (Bild: Isra Vision)
Bild 1: Produktlinien werden smarter (Für das Palettieren und Depalettieren, das Be- und Entladen, Pick & Place und weitere Robot-Vision-Aufgaben ist der Mono2½D-Sensor eine effiziente Lösung. (Bild: Isra Vision))

3D-Robot-Vision-Systeme haben ein großes Einsatzspektrum. Die Technik wird beispielsweise für das Entladen von Paletten oder das Greifen von Fahrzeugteilen verwendet. Zwei dieser Systeme sind die Mono2½D- und Mono3D-Sensoren von Isra Vision, die das Unternehmen jetzt mit Embedded Technologie ausstattet. Die Produktion an automatisierten Fertigungslinien wird damit flexibler und Zykluszeiten werden weiter reduziert.

„Touch & Automate“

Die Mono2½- und Mono3D-Sensoren werden künftig mit eigenen Prozessoren und WLAN ausgestattet. Zusammen mit einer Multi-Touch-Steuerung macht diese Automatisierung nach dem „Touch & Automate“-Konzept die Sensoren smart. Die Kombination aus On-Board-Rechenleistung und kabelloser Konnektivität ermöglicht die Steuerung mit Smartphones oder Tablets sowie eine kollaborative Datenverwendung.

Die Sensoren sind in der Lage, sich zu einem Sensornetz zu verbinden, um untereinander sowie mit einer Datenbank zu kommunizieren. Gleichzeitig erhalten die einfach zu bedienenden Sensoren Updates. Der On-Board-PC wird durch die übersichtliche, grafische Benutzeroberfläche mit Multi-Touch-Steuerung verwendet.

Der Schritt in die dritte Dimension

Auch mit der smarten Produktreihe gewährleistet Isra Vision der Sensortechnik den Schritt in die dritte Raumdimension. Die zusätzliche Bestimmung von Lage und Rotation in der Höhenachse (Mono2½D) sowie in alle Raumachsen samt Rotationswinkeln um diese Achsen (Mono3D) erlaubt die automatische Ausführung anspruchsvoller Pick-and-Place-Aufgaben und die dreidimensionale Objekt-Bestimmung im Raum.

Beide Systeme verwenden eine konturbasierende Erkennung: Zur robusten und sicheren Identifikation von Lage und Orientierung eines Teils genügen Merkmale wie Löcher, Kanten oder Ecken. Das sorgt für eine hohe Vielfalt erkennbarer Teile und erlaubt den Scan „on-the-fly“ bei bewegtem Objekt.

 

Flexible Produktion

Neben dem De-Racking von Fahrzeugkomponenten kann das System auch zur Erfassung gesamter Karossen verwendet werde, deren exakte Position vor dem Lackieren bestimmt werden muss. Durch die Ausstattung der Sensoren mit On-Board-Rechenleistung und kabelloser Konnektivität wird an automatisierten Fertigungslinien eine flexiblere Produktion ermöglicht.

Die neue Produktreihe der Mono2½D- und Mono3D-Sensoren ist für geringe Betriebskosten und eine einfache Installation optimiert. Zudem sind alle Kameras der Sensoren werkseitig vorkalibriert und liefern für die verschiedenen Anwendungsfelder exakte Messergebnisse. Mit den smarten Sensoren stellt Isra Vision Lösungen für eine vernetzte Fertigung und Industrie-4.0-Anwendungen zur Verfügung.