Produktion vor Hackerangriffen schützen

Auf der VDI Konferenz „Industrial IT Security“ am 3. und 4. Juli 2013 in Frankfurt am Main diskutieren Experten und Produktionsverantwortliche über Maßnahmen, um die Produktion vor gezielten und ungezielten Angriffen zu schützen.

25. April 2013

Produktions- und Steuerdaten vor Hackerangriffen zu schützen, ist eine bekannte Forderung. Dennoch setzen zahlreiche Unternehmen keine vorhandenen Technologien zur Abwehr gezielter oder ungezielter Angriffe in der Produktion ein. Die Gründe dafür sind vielfältig: fehlendes Bewusstsein, fehlende Standardlösungen für die Produktionswelt, Echtzeit-Unfähigkeit der Patches, veraltete Steuerungssysteme sowie hohe Kosten.

Auf der Konferenz „Industrial IT Security“ am 3. und 4. Juli 2013 in Frankfurt am Main diskutieren Anwender industrieller Informationstechnik, Fachleute aus der Produktionssteuerung und Automatisierung sowie IT-Sicherheits-Experten wie Unternehmen mit der Bedrohung durch Malware oder Cyberangriffe umgehen können.

Darüber hinaus existieren weitere Gefahren für die Produktion, die sich aus der Vernetzung der Steuerungen innerhalb der Fertigung sowie mit Bürosoftware in internen Clouds ergeben. Auch wenn Unternehmen ihre Fertigungseinrichtungen nicht direkt mit dem Internet verbinden, verlangen nicht nur SPS nach Updates und geeigneten Schutzmaßnahmen.

Experten diskutieren, wie sie Software von Steuerungen aktuell und auf hohem Sicherheitsniveau halten können, ohne die Fertigung direkt mit dem Internet zu verbinden. Zudem zeigen sie, wie sie Smart Systems zur besseren Handhabung einsetzen können, ohne die Industrial IT Security außer Acht zu lassen.

Die VDI/VDE-Richtlinie 2182 unterstützt diesen Prozess, doch wenn die wichtige IEC62443-Serie demnächst bindend für die Industrie wird, ergibt sich in der praktischen Umsetzung ein bedeutendes Spannungsfeld.