Präzisionsschneiden mit dem CO²-Laser

Fokus/Laserschneiden

Um ein einfaches und flexibles Produktionswerkzeug zu liefern, das die Anforderungen des Blechschneidens umfassender denn je erfüllt, kombinierte Amada die besten Neuentwicklungen für das CO2-Laserschneiden.

17. März 2014

Amada ist mit 35 Jahren Erfahrung einer der Pioniere auf dem Gebiet der Lasermaschinen. Die neue Amada-Laserschneidmaschine LCG-3015 soll ihren Benutzern beste Schneidergebnisse unter verschiedensten Bedingungen ermöglichen.

Hochgeschwindigkeitsbearbeitung

Die Konstruktion dieser Maschine und ihr neues Achsen-Antriebssystem verleihen ihr herausragende kinematische Eigenschaften. Startet man die Maschine, spürt man förmlich die Ausgeglichenheit zwischen Geschwindigkeit und der jeweiligen Beschleunigung einerseits und flüssigem und präzisem Arbeiten andererseits. Konkret erreicht die kombinierte Bewegung der Achsen (X/Y) eine Geschwindigkeit von 170 m/min.

Schnittqualität und breites Spektrum an Blechstärken

Die Maschine nutzt eine neue, optimierte 3,5-kW-Stromquelle. Die Dichte des Laserstrahls ist 30 Prozent höher als üblich. Dies steigert die Qualität des Schnitts im gesamten Arbeitsbereich erheblich. Die Ergebnisse von Rauheitsmessungen zeigen je nach Material und Stärke des geschnittenen Blechs bessere Messwerte von 15 bis 55 Prozent.

Ferner macht eine bessere Nutzung der Strahlenergie – sogar bei niedrigerem Stromverbrauch – einen vielfältigeren Einsatz möglich: Blechstärken über 20 mm können bearbeitet werden.

Öko-produktiv

Neben dem geringen Stromverbrauch der LCG-3015 beim Schneiden verbraucht die Maschine dank zweier automatischer Energiesparmodi im Leerlauf bis zu 60 Prozent weniger Strom. Zusätzlich wurde die Wartung durch länger einsetzbare Optiken reduziert, die Zeit zwischen Reinigung und Wechsel verdoppelt und die Wartungsintervalle des Turbo-Blowers wurden von 12000 Stunden auf 24000 Stunden erhöht.

Zudem ist die Maschine serienmäßig mit dem Amada-›Eco-Cut‹-System ausgestattet. Dies ermöglicht eine Reduzierung der Bearbeitungszeiten um fast 40 Prozent und eine Kosteneinsparung pro Teil sogar um über 40 Prozent.

»Für unsere Kunden sind die Qualitäts-und Produktivitätssteigerungen von großer Bedeutung. Und mehr nachgefragt als je zu vor«, sagt Gilles Bajolet, Geschäftsführer Amada Europe HQ. »Eine Lösung, mit der unsere Kunden kurzfristig die Mitbewerber übertreffen und somit vor allem im Ausland neue Marktanteile gewinnen.«

Nachhaltige Entwicklung im Dienst von Industrie und Umwelt

Seit sich Amada 1991 für saubere und effiziente Technologien entschied, hat der Konzern sein Engagement im Umweltschutz seitdem ausgebaut: Alle neuen Standorte und Fabriken von Amada nutzen erneuerbare Energien und/oder besitzen Nullemissionsziele, bei denen die CO2-Emissionen von Maschinen und Anlagen bis 2020 um 25 Prozent verringert werden sollen.

Auch alle französischen Fertigungsstätten sind hieran beteiligt: Energieeinsparung und Recycling, weniger Altmetall, Begrenzung von Industrieabfällen. Die Produktion der LCG-3015, die in der europäischen Fabrik in Charleville-Mézières gefertigt wird, ist Teil einer ehrgeizigen globalen Innovationsstrategie, die der Konzern initiiert hat.

»Trotz gegenteiliger Ansichten kann die Industrie in ein Nachhaltigkeitskonzept eingebunden werden. Unsere Teams arbeiten Tag für Tag an diesem Anspruch, und die LCG-3015 ist ein weiterer Beweis für ihren Erfolg«, so Gilles Bajolet. »Die ersten Reaktionen bestätigen, dass unsere Entscheidung richtig war, in Forschung und Entwicklung zu investieren – besonders in Europa.«

Erschienen in Ausgabe: 02/2014