Präzision für Mikroteile

Bei der neuen Wasserstrahlschneidanlage Microcut V2 ist es Maximator gelungen, die Schnittgenauigkeit um die Hälfte auf 0,01 Millimeter zu reduzieren. Möglich macht dies eine Konstruktion mit schwingungsarmem Granitgestell, Hochpräzisions-Spannrahmen und Linearmotorachsen in Kombination mit der Schneidkopf-Technik und der vollintegrierten Smartcut-Software.

16. September 2016
Bei der neuen Microcut V2 ist es Maximator gelungen, die Schnittgenauigkeit um die Hälfte auf 0,01 Millimeter zu reduzieren. (Bild: Maximator)
Bild 1: Präzision für Mikroteile (Bei der neuen Microcut V2 ist es Maximator gelungen, die Schnittgenauigkeit um die Hälfte auf 0,01 Millimeter zu reduzieren. (Bild: Maximator))

Maximator Jet hat bei der neuen Microcut V2 die mechanischen Verschleißteile auf ein Minimum reduziert, die integrierte Steuerung und das integrierte Abrasivsystem machen Zusatzaggregate überflüssig. Dank der modularen System-Konfiguration kann die Anlage bis ins Detail an spezialisierte Schneidaufgaben angepasst und jederzeit umgerüstet werden. Die Microcut V2 eignet sich vor allem für nachhaltig wettbewerbsfähige Fertigungsprozesse in der Medizin- und Elektrotechnik.

Als Kaltschneideverfahren kann die Wasserstrahl-Technik filigrane Werkstücke aus unterschiedlichsten Materialien schneiden, die bei alternativen Verfahren verbiegen oder schmelzen würden. Dazu gehören Keramiken, Glas, Kunststoffe, NE-Metalle, Elektronikbauteile oder Verbundwerkstoffe, die im Maschinenbau, in der Fahrzeug-, Uhren-, Lebensmittelindustrie sowie in der Medizintechnik in kleinsten Teilen verarbeitet werden.

Um Faktor zehn genauer

Mikrowasserstrahlanlagen arbeiten um den Faktor zehn genauer als klassische Anlagen. Das gilt auch für die neue Microcut V2, die abrasiv mit einem Durchmesser von 0,3 Millimeter mit einer Positionier- und Wiederholgenauigkeit von 0,0025 Millimeter schneidet. Dabei lässt sich der Abrasivanteil stufenlos jeder Oberfläche und Schneidaufgabe anpassen.

Die Oberflächengüte RA = 0,8 Mikrometer ähnelt dabei der beim Schleifen. Bearbeitungsverlauf, Start- und Endpunkte können nahezu beliebig gewählt werden. Durch den geringen Durchmesser des Werkzeuges werden bei einer hohen Schnitt- und Schnittkantenqualität scharfkantige Konturen und – dank des Strahldurchmessers von kleiner 0,3 Milimeter – eine hohe Materialeffizienz erreicht.

Prozesskräfte und thermische Belastungen sind minimal, das Entstehen giftiger Gase wird ganz vermieden. Die Anlage ist komplett gekapselt und auf einem schwingungsarmen Granitgestell aufgebaut, der mit einem variablen Hochpräzisions-Spannrahmen verbunden ist. Mit diesem können Werkstücke bis 700 mal 500 Millimeter genau ausgerichtet und sicher befestigt werden. Führungseinheiten mit dynamischen Linearmotorantrieben bieten eine hohe Leistung und Präzision.

Benutzerfreundliche Bedienung

Das neue Bedienpult mit Smarttouch-System, die integrierte Steuerung per intelligenter Smartcut-CAD-/CAM-Software sowie spezielle Schutzvorrichtungen für Schmutz und Lärm sorgen für Benutzerfreundlichkeit. Neben dem thermisch und physisch separierten Edelstahlwasserbecken sorgt auch der Einsatz von Markenkomponenten für störungsarmes Schneiden und Verschleißfestigkeit.

Diese Vorzüge erlauben eine vollautomatische Fertigung mit hohem Präzisionsgrad bei geringem Personal-, Material- und Zeitaufwand. Interessenten können die Leistungsfähigkeit der Feinwasserstrahlsysteme von Maximator Jet anhand eines Testschnitts oder im Rahmen einer Demonstration im neuen Wasserstrahlzentrum Schweinfurt begutachten. Auf Wunsch erhalten sie auch eine kostenlose Systemlösung inklusive Kosten-Nutzenanalyse.