Position in der Wasserstrahlindustrie stärken

Der Wasserstrahlschneidanlagenhersteller Omax und der Anbieter industrieller Schneidsysteme Hypertherm arbeiten künftig zusammen.

05. April 2019
Position in der Wasserstrahlindustrie stärken
Hypertherm in den USA. (Bild: Hypertherm)

Nach Abschluss der Transaktion sollen die Pumpen, die Software und die Technik von Omax mit dem komplementären Portfolio von Hypertherm – bestehend aus Pumpen und Systemen für das Schleifmittelrecycling – kombiniert werden.

Als Dr. John Olsen und John Cheung Omax vor 25 Jahren gegründet haben, wollten sie ein abrasives Wasserstrahlsystem schaffen, das auf dem Markt einzigartig ist. »Das ist uns mehr als gelungen«, betont John Cheung, Mitbegründer und CEO von Omax. »Schon länger wollten wir mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, das unsere Visionen und Werte teilt. Obwohl Dr. Olsen leider nicht mehr unter uns ist, weiß ich, dass er die Zusammenarbeit unterstützen würde«, ergänzt Cheung.

Starke Marke

Evan Smith, Präsident und CEO von Hypertherm, freut sich über die Kooperation: »Wir sind zuversichtlich, dass die Kombination aus innovativer Technik, starkem Markennamen und Engagement für Kunden unser Angebot ideal ergänzt und unsere Position in der Plasmaschneidbranche stärkt.«

Hypertherm plant keine wesentlichen Änderungen an den Betriebsabläufen, der Verwaltungsstruktur und den Vertriebskanälen von Omax. Die derzeitigen Niederlassungen und Produktionsstätten des Unternehmens in Washington, wo sich der Großteil der 367 Mitarbeiter befindet, bleibten bestehen. Konsolidierungen sind nicht geplant. Hypertherm plant darüber hinaus, die Produkte und Marken von Hypertherm und Omax beizubehalten.