"Pneumatische Förderbänder"

Kompakte Förderung in Werkzeugen

Fibro-Normalien von Fibro, Haßmersheim, sind im Werkzeug-, Maschinen- und Apparatebau sowie im Formenbau wesentliche Funktionselemente. In einem der umfangreichsten Lagersortimente findet der Anwender laufend neue Produkte, die zur Vereinfachung von Werkzeugkonstruktionen beitragen. Eine der jüngsten Innovationen sind pneumatische Förderbänder.

30. Juli 2003

Zur Produktpalette der Fibro-Normalien gehören beispielsweise Säulenführungsgestelle nach DIN, Werksnorm oder Zeichnung, aus Guß, Aluminium und Stahl mit Gleit-, Rollen- oder Kugelführung. Ebenso alle Führungselemente für den Bau von Sondersäulengestellen sowie Vorrichtungen. Darüber hinaus erstreckt sich das Komplettprogramm von geschliffenen Platten und Leisten über Transport-, Befestigungs- und Führungselemente bis hin zu Präzisionsteilen und Federn. Fibroflex, Fibroelast und Fibrolit sind nur einige Begriffe, die aus den Bereichen Elastomere und Chemie weltweit bekannt sind.

Förderung im Werkzeugbau

Als Konstruktionselement für Großwerkzeuge in der Blechbearbeitung gehören auch Förderbänder zum Fibro-Normalienprogramm. Diese Förderbänder werden hauptsächlich in Preßwerkzeugen integriert und dienen dazu, Teile und Stanzabfälle aus den Pressen herauszuführen. Bei herkömmlichen elektromotorisch angetriebenen Bändern muß zwangsläufig der für den Motor als Störkontur erforderliche Bauraum berücksichtigt werden.

Für solche Anwendungen bietet das Unternehmen nun pneumatisch angetriebene Förderbänder. Ihr wesentlicher Vorteil liegt in der kompakten Bauweise. Die robuste Konstruktion besteht aus Aluminiumprofilen und Standard-Pneumatikzylindern für den Antrieb. Als Fördergurt stehen ein Filz- oder Polyurethangurt zur Wahl. Standardmäßig gibt es die pneumatischen Förderbänder mit 30 und 40 mm Höhe, in 50 bis 600 mm Breite und in 500 bis zu 5.000 mm Länge. Da der Antrieb im Bandinneren erfolgt bilden diese Abmessungen die äußeren Störkonturen. Die Geschwindigkeit und Taktfrequenz kann bis zu 25 m/min individuell geregelt werden. Damit eignen sich die Förderbänder besonders zur Integration in Großwerkzeugen, um dort entsprechend dem Maschinentakt Stanzabfälle abzutransportieren. Selbstverständlich können die Bänder auch als autonome Einheiten für jeglichen Werkstücktransport arbeiten.

Erschienen in Ausgabe: 05/2003