Plasma in Höchstform

Wie flexibel ist das Plasmaschneiden? Hochflexibel - davon konnten sich die Blechexpo-Besucher auf dem Messestand von Kjellberg Finsterwalde überzeugen.

09. August 2007

Plasmaschneiden ist ein wichtiges Thema bei Kjellberg Finsterwalde. Ständig entwickeln die Finsterwalder ihre Plasmatechnologien weiter, wie etwa die »HiFocus«-Anlagen. Hinter »HiFocus« verbergen sich Produkte, die dem Anwender neben einer hervorragenden Schnittqualität im Bereich von 0,5 bis zu 80 mm Blechdicke auch Fasenschnitte bis 45° und das Plasmamarkieren, -kerben und -körnen ermöglichen und damit eine hohe Flexibilität im Einsatz sichern. Erreicht wird dies nicht zuletzt durch die optimale Prozessautomation mithilfe einer umfangreichen Datenbank und durch Schnellwechselbrenner mit optimierten Brennergeometrien.

Rüstzeiten senken!

Für eine Senkung der Rüstzeiten und die Verringerung der Betriebskosten sorgt seit Kurzem das neue Verschleißteilsystem »YellowXLife«. Mit diesem System wird laut Kjellberg Finsterwalde die Lebensdauer der Düsen und Kathoden verglichen mit dem Vorgängersystem um durchschnittlich 50 Prozent erhöht.

Agile Brenner

Zur Erleichterung des Fasenschneidens mit Drehaggregaten zeigten die Plasmaspezialisten erstmals spezielle Plasmabrenner »PerCut 370M« auf der Blechexpo in Stuttgart. Neben dem Fasenschneiden ermöglichen die Plasmabrenner auch die Kompensation feinster Winkelabweichungen der Schnittkante.

Erschienen in Ausgabe: 05/2007