Photonik 2020: Licht wird zum Innovationstreiber Nummer eins

Agenda gibt Handlungsempfehlungen entlang der Leitmärkte Produktion, Gesundheit, Kommunikation, Beleuchtung und Energie

12. Januar 2011

„Das anspruchsvolle Ziel der Bundesregierung, Deutschland auch künftig zu den wirtschaftsstärksten und innovativsten Nationen zu zählen und so den Wohlstand unserer Gesellschaft zu sichern, werden wir nicht ohne eine starke Position bei den photonischen Technologien erreichen.“ Zu diesem Ergebnis kommt die am Dienstag in Berlin vorgestellte „Agenda Photonik 2020“, die von den Stakeholdern der Optischen Technologien in Deutschland erarbeitet und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegt wurde. Photonik-Branchenverbände unterstützen Leitlinien zur Forschung und Entwicklung für die nächsten zehn Jahre Die deutschen Photonik-Branchenverbände Spectaris und VDMA haben ihre Unterstützung bei der Umsetzung der in der Agenda beschriebenen Leitlinien zugesagt. „Die Agenda zeigt die Marschroute auf, die Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gehen müssen, damit die deutsche Photonik auch in der nächsten Dekade ihre Spitzenposition behaupten kann“, unterstrich Peter Leibinger, Geschäftsführender Gesellschafter des Laserherstellers Trumpf.

Zeichen stehen auf Wachstum

Für 2010 stehen die Zeichen für die Unternehmen im Bereich der Photonik wieder auf Wachstum, nachdem 2009 die Finanz- und Wirtschaftskrise auch in der Photonik zu einem Produktionsrückgang um 20,4 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro geführt hatte. 2009 beschäftigte die Branche 120.000 Mitarbeiter, ein Minus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ziel der Branche ist es, bis 2015 20.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen.