Einen Schwerpunkt bilden ätztechnisch hergestellte Produkte, die für den Einsatz in der craniomaxillofazialen Chirurgie (CMF) bestimmt sind. Dabei handelt es sich um Titan-Implantate für den Schädelbereich. Gefertigt werden die Implantate in einer photochemischen Ätzlinie, die Titan ohne Energieeintrag verarbeiten kann. Sie ermöglicht auch großvolumige Serienfertigung. Ab dem vierten Quartal 2017 wird ein CMF-Entwicklungsauftrag in die Serienfertigung übergehen.

ANZEIGE

Titangeätzte medizinische Implantate und Instrumente

Titanätzteile wie kraniale Implantate, Komponenten für implantierte Herzschrittmacher oder Mikroteile wie Stecker und Gitter für Hörgeräte stellen einen weiteren Schwerpunkt dar. Außerdem werden medizinische Instrumente aus Edelstahl wie Knochensägen sowie Knie- und Hüftimplantate vorgestellt.

ANZEIGE

Grat- und spannungsfrei bei hochfestem Titan

Medizinische Produkte aus Titan sind gratfrei, ohne Unebenheiten und haben eine glatte Oberfläche. Müssen diese Materialeigenschaften erhalten bleiben, bietet die Ätztechnik im Vergleich zu konventionellen Verfahren wie Stanzen, Laser- oder Wasserstrahlschneiden viele Vorteile. So entstehen bei der Bearbeitung keine durch Wärme beeinträchtigten Bereiche, die unerwünschte Spannungen im Produkt nach sich ziehen.

Optimierter Herstellungsprozess

Zur Herstellung solch photochemisch geätzter Produkte werden digitale Werkzeuge verwendet. Das reduziert die Vorlaufzeiten signifikant, Designänderungen sind deshalb schnell durchführbar und ermöglichen kurze Rüst- und Reaktionszeiten bei sich schnell verändernden Marktanforderungen.