Peter Leibinger erhält Ehrendoktorwürde der TU Dresden

Universität würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Lasertechnologie

16. Februar 2011
Peter Leibinger (Mitte) hat den akademischen Grad Doktor der Ingenieurwissenschaften Ehrenhalber (Dr.-Ing. E.h.) für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Lasertechnologie erhalten. (Links) Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen; (rechts) Dekan der Fakultät Maschinenwesen, Prof. Eckhard Beyer
Bild 1: Peter Leibinger erhält Ehrendoktorwürde der TU Dresden (Peter Leibinger (Mitte) hat den akademischen Grad Doktor der Ingenieurwissenschaften Ehrenhalber (Dr.-Ing. E.h.) für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Lasertechnologie erhalten. (Links) Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen; (rechts) Dekan der Fakultät Maschinenwesen, Prof. Eckhard Beyer)

Peter Leibinger, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Trumpf GmbH + Co. KG und Vorsitzender des Geschäftsbereichs Lasertechnik/Elektronik, hat die Ehrendoktorwürde von der Technischen Universität Dresden verliehen bekommen. Er erhält den akademischen Grad „Doktor der Ingenieurwissenschaften Ehrenhalber“ (Dr.-Ing. E.h.) für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Lasertechnologie.

Vor allem seine Weitsicht, mit der Leibinger frühzeitig die Bedeutung von Diodenlasern zum Pumpen von Festkörperlasern erkannt habe, würdigte in seiner Laudatio Prof. Eckhard Beyer, Dekan der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden. „Gegenüber den üblichen Lampen, die einen Wirkungsgrad von wenigen Prozent besitzen, ist es möglich, mit Laserdioden eine sehr effektive Anregung des Festkörpers zu erreichen. Hierdurch kann der Wirkungsgrad von etwa 3 auf 30 Prozent gesteigert werden. Es entsteht weniger Wärme und eine deutlich bessere Strahlqualität.“

„Ich freue mich sehr über die Verleihung der Ehrendoktorwürde“, sagte Leibinger. „Die Auszeichnung zeigt, dass unsere Strategie, die Entwicklung von Laserdioden in die eigene Hand zu nehmen, richtig war. Denn Dioden sind heute die Schlüsseltechnologie für Laser, die in der Produktion eingesetzt werden.“

Trumpf erwarb im Jahr 2002 ein Unternehmen, das über das erforderliche Fachwissen in der Diodentechnologie verfügte. „Dadurch hatten wir die Möglichkeit, unsere eigenen halbleiterbasierende Laserdioden zu entwickeln“, erläuterte Leibinger. Die Diodentechnologie war für Trumpf damals etwas völlig neues. Heute entwickelt und produziert der Ditzinger Laserhersteller an seinem Standort Princeton im US-Bundesstaat New Jersey Laserdioden, die die Schlüsselelemente der Scheiben- und Diodenlaser sind.