Parlamentarischer Abend in Berlin: Alternativen zur EEG-Umlage

IBU aktuell

Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) lässt die Stromkosten immer weiter klettern.

27. November 2012

Doch welche Alternativen gibt es, um die Förderung erneuerbarer Energien zu finanzieren? Ein komplexes Thema, zu dem der Gesamtverband Textil + Mode und der WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung am 24. Oktober einen energiepolitischen Abend in Berlin veranstalteten. Die Resonanz war groß: 78 Gäste aus Politik und Wirtschaft folgten der Einladung in die Vertretung des Saarlandes, darunter zahlreiche Unternehmer aus der stahl- und metallverarbeitenden Industrie, Bundestagsabgeordnete und Mitarbeiter aus Abgeordnetenbüros und Ministerien sowie Vertreter führender Verbände.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein aktuelles Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. Professor Dr. Michael Hüther, Direktor des IW, identifizierte die große Schwäche der bisherigen Finanzierung: das an den Verbrauch gekoppelte Umlageprinzip. Er stellte dann verschiedene Szenarien vor, wie man die EEG-Kosten künftig auch über Steuern finanzieren könnte. Dem Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion mit vielen Redebeiträgen an. Aus Sicht der Gastgeber war der Parlamentarische Abend ein großer Erfolg. Das Thema EEG-Umlage sei hervorragend beleuchtet worden, so das Resümee des WSM. Insbesondere seien die Vertreter der Politik für die Auswirkungen des EEG auf die Industrie nun noch stärker sensibilisiert. Führende Medien berichteten über den Abend, unter anderem die Süddeutsche Zeitung.

Mehr zum Thema: Das Gutachten des IW Köln, das Thesenpapier zur EEG-Umlage, die Teilnehmerliste des Abends und weitere Informationen sind erhältlich bei der Geschäftsstelle des WSM. Kontakt: Holger Ade, hade@wsm-net.de

Erschienen in Ausgabe: 07/2012