Parker Ventilblöcke erfüllen neuen ISO 15848 Standard

Ventilblöcke, die die höchste Anforderung nach Klasse "A" erfüllen, ermöglichen "Null Emissionen" in der Mess- und Regeltechnik

20. Juni 2007

Parker Instrumentation bringt heute eine Reihe von Ventilblöcken für Messgeräte auf den Markt, die dem neuen, strengen ISO 15848 Standard für flüchtige Emissionen entsprechen. Die neuen Ventilblöcke sind in Double-Block-and-Bleed-Konfiguration, entweder als Monoflansch oder mit Flanschenden, erhältlich und ermöglichen Messgeräteinstallationen von außergewöhnlicher Integrität, die Anwendern helfen, ihre LDAR-Programme (Leak Detection and Repair) erheblich zu verbessern.

Die 2006 veröffentlichten Teile 1 und 2 der ISO 15848, die ein Klassifizierungssystem und Qualifizierungsverfahren sowie Produktionsabnahmetests für industrielle Ventile definieren, spezifizieren einen neuen, äußerst anspruchsvollen Standard für Emissionen, der die Aufmerksamkeit der Öl-, Gas- und chemischen/petrochemischen Unternehmen weltweit erfordert. Der Standard wird hauptsächlich für Prozessventile verwendet, man beginnt inzwischen jedoch, ihn auch in breitem Umfang auf Komponenten für die Mess- und Regeltechnik zu anzuwenden, insbesondere bei umweltsensiblen Projekten.

„Das Interesse an ISO 15848 entwickelt sich vom Prozessventil zum Instrumentierungsbereich weiter und wir freuen uns, frühzeitig im Markt sein zu können“, sagte Kevin Ballard von Parker Instrumentation. „Mit zunehmenden Umweltschutzregularien erwarten wir im kommenden Jahrzehnt eine erheblich zunehmede Nachfrage nach ISO 15848-Armaturen, das heißt im Prinzip nach Null Emissionen-Standard.“ Die ISO 15848 definiert die drei Leckratenklassifizierungen A, B und C, die maximale Leckraten von kleiner oder gleich 1 x 10-6 bis 1 x 10-2 mg/Sekunde/Meter angeben. Die Einhaltung dieser neuen niedrigen Raten ist eine Herausforderung, die Parker Instrumentation mit neuem Kugelhahn- und Nadelventildesign in Double-Block-and-Bleed-Ventilblöcken für Messgeräte gelöst hat. Das Ventildesign erfüllt die höchste Klassifizierungsstufe „A“ über einen Temperaturbereich von -29 bis +180 Grad Celsius sowie bei den üblichen Betriebsdrücken für Ventilblöcke.