Optimismus bei Autogentechnik-Hersteller

Nachdem sie für die ersten sechs Monate noch mit negativen Umsatzzahlen gerechnet hatten, gehen die Hersteller von Autogentechnik nun mit Optimismus in die zweite Jahreshälfte 2015. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wird im Inland mit einem Umsatzplus von 2 Prozent kalkuliert, im Auslandsgeschäft mit einer Zunahme von 1,5 Prozent.

07. Juli 2015

Von Januar bis April 2015 meldeten die Mitglieder des Fachverbandes ein Umsatzminus im Inland von 5,9 Prozent im Vergleich zu 2014, im Auslandsgeschäft gab es hingegen eine Steigerung von 11,7 Prozent.

Nach einem deutlichen Anstieg der Produktionszahlen im vierten Quartal 2014 (50,3 Millionen; + 10 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal) konnten sich die Unternehmen in den vergangenen Monaten über zum Teil deutliche Umsatzzuwächse im südeuropäischen und asiatischen Wirtschaftsraum freuen. Im Jahresvergleich 2014 – 2013 verzeichnete man bei den Exporten in die USA mit 11,3 Millionen Euro ein deutliches Plus in Höhe von 37,8 Prozent. Eine Steigerung gab es auch bei den Ausfuhren nach China (+ 28,8 Prozent), Italien (+ 3,6 Prozent) und insbesondere Schweden, wohin 2014 fast dreimal soviel exportiert wurde als in 2013 (Volumen insgesamt 14,2 Millionen Euro).

Sorgen bereitet den Herstellern weiterhin das Russland-Geschäft. Von 2013 nach 2014 verringerten sich die Exporte in die ehemalige Sowjetunion um satte 53,5 Prozent von 11,4 auf 5,3 Millionen Euro. Aber auch bei den Ausfuhren nach Polen (- 20 Prozent) und Frankreich (- 8,6 Prozent) galt es Rückschläge hinzunehmen.

Der VDMA Fachverband Schweiß- und Druckgastechnik zählt 25 Mitgliedsunternehmen, die Autogentechnik (Handschneidbrenner, Druckminderer, Apparate und Geräte zum Löten, Schweißen, Brennschneiden und Oberflächenhärten) sowie Gaseversorgungsanlagen und Sicherheitstechnik herstellen.