Optik auf automobilen Serienkurs

Mit seinen Bearbeitungsoptiken der Produktreihe ›ALO‹ setzt Scansonic seit Jahren im Bereich Laserlöten und -schweißen Standards. Der jüngste Typ ›ALO4‹ beweist sich jetzt bei einem Automobilhersteller in der Serienfertigung.

19. August 2019
Optik auf automobilen Serienkurs
Die ›ALO4‹ von Scansonic punktet mit Leistungsstärke und Industrie-4.0-Konnektivität. (Bild: Scansonic)

Scansonic stellt Bearbeitungsoptiken zum taktilen Laserlöten und -schweißen her. Einer der größten Automobilhersteller setzt die jüngste Entwicklung von Scansonic, die ›ALO4‹, in seiner Karosseriefertigung ein.

Schlanker, dynamischer, flexibler

Die neue Generation ›ALO4‹ bietet als einzige auf dem Markt einen integrierten Drahtförderer des Partners Abicor Binzel. Die zusätzliche Steuerbox für das Modul entfällt. Der Anwender arbeitet mit einer einzigen Benutzeroberfläche und erhält das komplette System aus einer Hand.

Die neue Motorisierung der Drahtlage erweitert die Einsatzmöglichkeiten in den hochautomatisierten Fertigungsanlagen. Rechts- als auch Linksanwendungen können realisiert werden. Dadurch kann eine einzige Optik verschiedene Bauteile in der gleichen Laserzelle bearbeiten. Das erhöht die Flexibilität und spart gleichzeitig Zeit und Kosten.

Auch das Handling ist deutlich einfacher geworden. Die neue Architektur von Hardware und Schnittstellen ermöglicht ein simples Plug & Play. Prozessparameter lassen sich über die intuitive Benutzeroberfläche programmieren. Für den Anwender bedeutet das kürzere Inbetriebnahmezeiten, schnelleren Optikwechsel und effizienteren Service.

Vorbereitet für Industrie 4.0

Die ALO4 eignet sich für die digitalen Produktionsumgebungen der Industrie 4.0. Die von Scansonic entwickelte Lösung zur Prozessüberwachung ›S-Ceye‹ ist in der ALO4 bereits enthalten. SCeye dokumentiert jede Schweiß- und Lötnaht mit Video und einem kompletten Datensatz.

Darüber hinaus überwacht das System vorher vom Anwender festgelegte Prozess- und Maschinenparameter. Produktionsfehler werden rechtzeitig erkannt, Ausschuss wird vermieden. Gleichzeitig stehen auch die Daten der Optik selbst jederzeit zur Verfügung. Über die Benutzeroberfläche kann das Bedienpersonal in Echtzeit die Darstellung der Optik im Raum sowie ein Live-Bild des Fügeprozesses außerhalb der Laserzelle einsehen.