Ohne Kanten und Ecken

Auf der diesjährigen Medtec Europe in Stuttgart zeigt LK Mechanik eine Neuentwicklung, die für viele Kliniken, Labors und Arztpraxen interessant ist: Ein speziell für die Sterilisation mit Einpackvliesen entwickeltes Instrumententray, dessen Formgebung keinerlei scharfe Kanten oder spitzwinkelige Ecken aufweist.

22. April 2015
Komplettlösung für die Sterilisation: Das neue Instrumententray R25 von LK Mechanik.
Bild 1: Ohne Kanten und Ecken (Komplettlösung für die Sterilisation: Das neue Instrumententray R25 von LK Mechanik.)

In vielen Krankenhäusern, Arztpraxen und Laboratorien werden heute Sterilisationsmethoden eingesetzt, bei denen die Instrumententrays vor dem Einstellen in den Sterilisator oder Autoklaven mit einem dampfdurchlässigem Einpackvliesmaterial umwickelt werden. Exakt abgestimmt auf diese weit verbreiteten Verfahren ist das neue Instrumententray R25 von LK Mechanik. Im Gegensatz zu herkömmlichen Trays fehlen dem R25 drei Eigenschaften: Es hat keine spitze Ecken, keine scharfen Kanten und keine außenliegenden Griffe.

Dadurch ist eine Beschädigung der weichen Umverpackung ausgeschlossen und die Verwendung zusätzlicher Schutzkappen – eine eher suboptimale Notlösung – erübrigt sich. Auf dem Messestand von LK Mechanik (Stand 5B51/ Halle 5) auf der kommenden Medtec Europe (21.-23.04.2015) in Stuttgart können sich die Fachbesucher persönlich von der durchdachten Konstruktion und der Verarbeitungsqualität dieses neuen Instrumententrays überzeugen.

Gratfrei, ausgesteift und stapelbar

Das R25 von LK Mechanik besteht grundsätzlich aus elektropoliertem Edelstahl (1.4301), hat sanft gerundete Eckradien, innenliegende Fallgriffe, absolut gratfreie Kanten und außerdem keinerlei Scharniere. Seine gegen Verwindung ausgesteifte Konstruktion verzichtet also auf alles, was das empfindliche Vliesmaterial beschädigen und den Sterilisationsprozess stören könnte. Das Tray wird in zwei Grundmaßen (240 x 250 mm/ 480 x 250 mm) und in vier Höhen angeboten.

In seinem Inneren lässt sich die Aufnahmekapazität durch das Einhängen einer zweiten Ablageebene erweitern und der Boden kann mit passenden Silikonmatten mit Noppen- oder Wabenstruktur ausgelegt werden. Auf Wunsch erhält der Kunde das Tray auch als Komplettlösung mit maßgeschneiderten Silikonprofilen zum Einklemmen empfindlicher Instrumente.

Hersteller LK Mechanik kann sein Instrumententray R25 kundenspezifisch mit Lochungen verschiedener Größen liefern. Serienmäßig weisen aber die Seitenwände stets kleinere Lochungen auf als die Böden. Auf diese Weise ist ein bestmögliches Reinigungsergebnis sichergestellt und filigrane Instrumente können nicht seitlich entweichen. Als Verschluss dient ein individuell anpassbarer Auflagedeckel und dank geschickt eingearbeiteter Bodenprägungen lassen sich mehrere dieser Rundeckentrays auch problemlos stapeln.

Flexibel in Entwicklung und Produktion

Das neue Rundeckentray von LK Mechanik wurde in enger Zusammenarbeit mit einem großen Klinikbetreiber für den deutschen und niederländischen Markt entwickelt. Seine Realisierung erfolgt unter Einsatz moderner Fertigungsverfahren wie etwa dem Laserfeinschneiden, dem Wasserstrahl-Feinschneiden und dem Präzisionsstanzen sowie durch die Anwendung eines kombinierten Nass-/Trocken-Verfahrens für die Oberflächen-Veredelung. Auf der Basis seiner hohen Flexibilität in Entwicklung und Produktion ist LK Mechanik jederzeit in der Lage, auch sein Instrumententray R25 neuen Anforderungen, wechselnden Einsatzbedingungen oder ausgefallenen Kundenwünschen anzupassen.