Niet-Verarbeitung der nächsten Generation

Mit dem Magazin-Blindniet-System Avdel Neospeed schlägt KVT-Fastening ein neues Kapitel in der Niet-Verarbeitung auf. Der Einsatz der modernen Durchzugtechnik mit wieder verwendbaren Nietdornen sorgt für eine schnelle Verarbeitung. Dank des gerippten Designs deckt der patentierte Neospeed-Niet große Klemmbereiche ab und ersetzt dadurch mehrere Verbinder, die sich nur für bestimmte Werkstoffdurchmesser eignen.

20. Januar 2017
Magazin-Blindniet-System Avdel Neospeed (Bild: KVT-Fastening)
Bild 1: Niet-Verarbeitung der nächsten Generation (Magazin-Blindniet-System Avdel Neospeed (Bild: KVT-Fastening))

Gegenüber größeren Bohrlochtoleranzen oder versetzten Bohrungen ist das System unempfindlich: Außenliegende Rippen füllen während der Verarbeitung vorhandene Leerräume und erhöhen die Stabilität. Bewegungen in der Scherebene und daraus resultierende Klappergeräusche werden vermieden.

Design mit Doppelnutzen

Aus dem Design ergibt sich ein Doppelnutzen: Da beim Neospeed-Niet keine Restdorne entstehen, entfällt jeglicher Metallabfall und damit auch das Risiko, dass Fremdkörper ins Werkstück geraten und der Verarbeitungsprozess ins Stocken gerät.

Der Einsatz der Verbindungslösung eignet sich aufgrund der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit für Anwendungen im Automobilbau, der Elektronik, Elektrotechnik sowie für Leichtbaukonstruktionen und Hausgeräte. Im Vergleich zu herkömmlichen Produkten überzeugt das Neospeed-System durch eine höhere Zugbruchlast.

KVT-Fastening bietet die Verbinder in Aluminium, Stahl und A4-Edelstahl in den Durchmessern 3,2 Millimeter, 4,0 Millimeter und 4,8 Millimeter als Flachrund- und Senkkopfvariante an. Sie stehen vorkonfektioniert im Papiermagazin für wiederverwendbare Nietdorne und in einer Cartridge auf einem Einwegdorn zur Verfügung. Eine prozesssichere Verarbeitung setzt die Verwendung der Druckluftgeräte 7530 oder 7537 voraus.