Neues Höhensensorensystem zum Wasserstrahlschneiden

Höhensensoreinstellsystem

Wenn der Abstand zwischen Düse und Material beim Wasserstrahlschneiden zu groß oder zu klein ist, werden nicht nur Schneideeffizienz und Betriebsgeschwindigkeit ...

29. April 2009

Wenn der Abstand zwischen Düse und Material beim Wasserstrahlschneiden zu groß oder zu klein ist, werden nicht nur Schneideeffizienz und Betriebsgeschwindigkeit reduziert, sondern die Qualität der Profilkante verschlechtert sich, es muss nachgearbeitet werden. Ein von der Water Jet Sweden GmbH, Speyer, konstruiertes Höhensensoreinstellsystem ist in der Lage, diesen kritischen Abstand, der in der Regel nur ein paar Millimeter beträgt, mit einer Toleranz von ±0,1 mm zu halten, um z.B. eine feste Position von 2,5 – 3,0 mm über der gesamten Arbeitsfläche zu gewährleisten. Eine solche Fläche kann sich bis über 4 x 12 m erstrecken. Der Anwender profitiert von einer größeren Schneideffizienz und sauberen Kanten ohne Extrakosten.

Dabei gibt der Maschinenbediener einen beliebigen Wert für den Abstand, der zwischen Material und Schneidkopf bestehen soll, ein. Die Messungen können entweder fortlaufend oder zu festgelegten Zeitintervallen( z. B. alle 10 s) stattfinden. Der Schneidkopf folgt dann während der nachfolgenden Arbeitsvorgänge diesen Eingaben detailgetreu.

Das neue Höhensensoren-System kann außerdem mit dem neuen Kollisionsschutzsystem von Water Jet Sweden integriert werden. Nach Abschluss eines jeden Arbeitszyklus fährt das System automatisch den Kopf vertikal nach oben, um genügend Abstand zur Oberfläche zu schaffen. Diese Sicherheitsmaßnahme schützt die teuere Düse vor Unfallschäden bei der Entnahme der Werkstücke.

Das neue System birgt gute Neuigkeiten für Anwender, die Profile aus großen und oftmals unebenen Materialflächen bearbeiten. Anwender von kleineren Wasserstrahlmaschinen ziehen ebenfalls Nutzen aus dem System, da die Einrichtzeit reduziert wird. Maschinen, auf denen mehrere Produktwechsel pro Schicht erfolgen, gewinnen somit an Produktivität und es besteht zudem eine geringere Notwendigkeit, Facharbeiter zur Beaufsichtigung einzusetzen.