Neue Wege

Mit der Neuentwicklung Sortroniq bietet die BSAutomatisierung GmbH eine kompakte, vollautomatische Anlagean, die zufällige Folgen von Teilen mit hoher Geschwindigkeit nach flexibel programmierbaren Regeln sortieren kann.

10. Mai 2012
Bild 1: Neue Wege
Bild 1: Neue Wege

Dies geschieht immer unter der Voraussetzung, dass die unsortierten Teile in einer gewissen Verteilung mit den unterschiedlichen Eigenschaften zur Verfügung stehen.

Sortroniq liefert zuverlässig eine bestimmte Reihenfolge oder eine bestimmte Gruppierung von Teilen, die definierten Regeln entsprechen. Das System kann über verschiedene Programme problemlos auf andere Verpackungsvorschriften umgestellt werden, ohne dass die Mechanik verändert werden muss.

Der Schlüssel zu dieser neuartigen Problemlösung liegt in einem sehr einfachen, aber intelligenten Aufbau. Die Sortroniq besteht im Wesentlichen aus einem Förderband, auf dem sortiert wird, einem sehr schnellen Linearhandling und je nach Ausbaustufe aus zwei, vier oder mehr Puffereinheiten, die links und rechts neben dem Förderband angeordnet sind. Mit einem Hub wird durch einen Doppelgreifer zeitgleich ein unpassendes Teil vom Band genommen und ein passendes Teil aus dem Puffer hinzugefügt. Während das passende Teil auf dem Band abgelegt wird, wird das unpassende Teil in den gegenüberliegenden Puffer eingelegt.

Diese einfache Anordnung ermöglicht, je nach Teilegewicht 120 Teile/Minute mit zwei Puffern und 240 Teile/Minute mit vier Puffern zu sortieren.

Ein durchdachter Algorithmus in der Steuerungssoftware sorgt dafür, dass die Sortierregel möglichst optimal und mit möglichst wenigen Tauschoperationen umgesetzt wird. Hierzu wird die maßgebliche Eigenschaft der Teile (z. B. die Farbe) an der frühestmöglichen Stelle erfasst und die Reihenfolge der nachkommenden Teile auf dem Förderband ermittelt. Anschließend wird bestimmt mit welchen Tauschoperationen eine zulässige Reihenfolge mit möglichst wenigen Operationen hergestellt werden kann. Zusätzlich wird noch die aktuelle Befüllung der Puffer mit Teilen verschiedener Eigenschaften (z. B: Farben) berücksichtigt und wenn möglich werden häufiger vorhandene Teile bevorzugt getauscht. Damit wird eine gleichmäßige Anzahl von Teilen verschiedener Eigenschaften im Puffer sichergestellt und gleichzeitig wird verhindert, dass ein Puffer langsam mit Teilen einer einzigen Eigenschaft vollläuft.