Neue Studie: Chancen und Risiken von Outsourcing

Grundlage der Studie bilden 75 Interviews mit Geschäftsführern, Einkaufs- und Logistikleitern

06. November 2007

Einen neuen Einblick in die Praxis des Outsourcings von Lagerlogistik und Sägezuschnitt bietet die Studie „Chancen und Risiken von Outsourcing-Projekten - eine Studie für den mittelständischen Maschinenbau und die metallverarbeitende Industrie“ der Günther + Schramm GmbH & Co. KG. Wir haben für Sie die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und berichten u.a. über die Zielsetzung, das Optimierungspotenzial sowie mögliche Risiken von Outsourcingprojekten. Grundlage der Studie bilden 75 Interviews mit Geschäftsführern, Einkaufs- und Logistikleitern meist mittelständischer Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie deren Zulieferindustrie. Gut die Hälfte aller befragten Unternehmen realisierte bereits ein Outsourcing im Bereich der Metalllagerung bzw. -anarbeitung. Die meistgenannten fremdvergebenen Dienstleistungen sind mit jeweils 60 Prozent die Rohstofflagerung und -disposition, der Sägezuschnitt sowie die Artikellieferung. Die Hälfte aller outsourcingerfahrenen Studienteilnehmer lagerte auch Anarbeitungsdienstleistungen aus. Darüber hinaus gab ein Viertel der Befragten an, den Zulieferer mit der Abwicklung einer beleglosen Online-Übermittlung der projektrelevanten Daten beauftragt zu haben. Studienteilnehmer, die bislang noch keine Auslagerung vorgenommen haben, würden bei einem anstehenden Outsourcing ähnliche Prioritäten setzen. Allerdings tendieren die Verantwortlichen hier bei der Vorplanung zu komplexeren Auslagerungsprojekten, die neben Artikellagerung, -zuschnitt und -lieferung diverse zusätzliche Dienstleistungen beinhalten.