Neue HR Nietmutter für hochfeste Bleche

In sechs Größen jeweils auch in Edelstahlausführung erhältlich

21. April 2009

Mit einer neuen Generation an Nietmuttern erschließt Arnold & Shinjo jetzt auch schweißfreie Verbindungslösungen für hochfeste, press- oder formgehärtete Stähle mit Blechdicken von 0,4 bis 2,5 Millimetern. Dabei erweist sich die Systembasis aus Verbindungselement und Verarbeitungstechnik als besonders sichere und um durchschnittlich 30 Prozent kostensparende Alternative zum herkömmlichen Punktschweißen. Die neue HR-Nietmutter entspricht den erhöhten Anforderungen, die speziell die Automobilindustrie hinsichtlich Gewichtsreduzierung, schonender Halbzeugverarbeitung und eines steigenden Anteils hochfester Bleche an die Verbindungselemente stellt. Das mechanische Nietverfahren ermöglicht die vollautomatisierte Integration der Nietmutter in die vorhandene Lochung mit lagerichtig und verdrehsicher befestigten Muttern im fertigfallenden Bauteil. Die HR-Mutter weist hochwertige Materialgüten der Festigkeitsklassen 8 und 10 auf sowie hohe Auszugskräfte und Drehmomentwerte. Sie ist in sechs Größen entsprechend M5, M6, M8, M10, M12 und NF 7/16-20 - jeweils auch in Edelstahlausführung - erhältlich. Für die Verarbeitung steht ein standardisiertes Werkzeugprogramm zur Verfügung. Es bietet modular alle erforderlichen Komponenten wie Einpressköpfe, Matrizen, Zuführgeräte, Multiverteiler und Steuerungstechnik. Bereits vorhandene Arnold-&-Shinjo-Verarbeitungstechnik kann problemlos und kostengünstig auf das neue HR-Muttern-System umgestellt werden.