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Neue Bewegungsmuster

Neue Bewegungsmuster

Die Telsonic AG hat ein Metallschweißverfahren mit neuartigem Bewegungsmuster entwickelt. Mit der ‚Powerwheel’-Technik können wesentlich größere Kräfte und Leistungen in die Schweißung eingeleitet werden.

11. Januar 2012

Mit dem Powerwheel lassen sich die Schweißknoten für Litzenverbindungen höher und um bis zu 30 Prozent schmaler schweißen, ohne an Festigkeit zu verlieren. Ebenso lassen sich die dickeren Terminal-Terminal-Verbindungen mit großer Festigkeit schweißen. Anwender können die Schweißrichtung frei wählen, weil der Schweißkopf sich flexibler justieren lässt. Das ermöglicht auch eine wesentlich bessere Zugänglichkeit als bei vergleichbaren Maschinen. Ein modularer Aufbau mit einem Schnellwechselsystem für Werkzeuge ermöglicht die kunden- und anwendungsorientierte Konfigurierung und eine jederzeitige Erhöhung der Leistung.

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„Mit unserer neuen Powerwheel-Technik können Anwender beim Metallschweißen Material, Bauraum und Kosten einsparen“, verspricht Axel Schneider. „Weil wir mit dem neuen Metallschweißverfahren wesentlich mehr Energie in die Schweißung einbringen können, werden die Knoten deutlich höher verdichtet und damit fester“, so der Abteilungsleiter der Telsonic AG. Das neue Metallschweißverfahren für Kupfer, Aluminium, Nickel, Bronze, Messing und weitere Mischkombinationen verwendet ein neuartiges Bewegungsmuster für die Sonotrode, die durch einen Torsionalschwinger angeregt wird, der im 90°-Winkel angebracht ist. Die Schweißbewegung erfolgt in einer wiegenden Abrollbewegung direkt in der Schweißung. Dadurch ist die maximale Amplitude immer in der Mitte der Schweißfläche, und die Leistung kann punktgenau eingebracht werden. Mit Powerwheel können zurzeit Kupferleitungen bis 160 mm² und Aluminiumleitungen bis 200 mm² Querschnitt zuverlässig und prozesssicher geschweißt werden. Eine Schweißung einer120-mm²-Aluminiumleitung ist beispielsweise nur 22 mm breit.

Höhere Kräfte und Leistungen direkter einleiten

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Durch die völlig neuartige Bauweise der Sonotrode und die wiegende Schweißbewegung können mit max. 10 kN Schweißdruck wesentlich höhere Kräfte und mit max. 13 kW Leistung wesentlich mehr Energie in die Schweißung eingeleitet werden. Gerade beim Schweißen von Terminals lassen sich durch das neue Verfahren viel höhere Festigkeiten erreichen. Beim Verschweißen von Litzen und Seilen dagegen können die Knoten schmaler und höher gestaltet werden, ohne an Festigkeit einzubüßen.

Erste Anwender berichten von bis zu 30 Prozent schmaleren Knoten bei gleicher oder höherer Festigkeit. Mit den schmaleren Schweißknoten sind enorme Material- und Platzeinsparungen bei Kontakten und Terminals möglich. Darüber hinaus kann die Isolierung der Verbindungen einfacher gestaltet werden. Diese Vorteile haben bereits das Interesse von Automobilherstellern geweckt.

Automobilbranche bereits hellhörig

Einzigartig ist die Zugänglichkeit zur Schweißzone mit 100 mm und mehr. Weil durch die offene Bauweise die Zugänglichkeit außerdem von allen vier Seiten möglich ist, sind Anwender deutlich flexibler in der Zuführung von Leitungen und Kontaktteilen sowie in der Einbindung des neuen Schweißverfahrens in den gesamten Fertigungs-prozess. Die ‚Powerwheel’-Basismaschine von Telsonic leistet 6,5 kW und kann nachträglich jederzeit auf 13 kW aufgerüstet werden.