Neue Besitzer

Die müga Werkzeugmaschinen GmbH kauft komplettes Areal der ehemaligen Maschinenfabrik Steinel

24. August 2007

Seit der Auflösung der Steinel Werkzeugmaschinen AG im Jahr 1999 befand sich das Schwenninger Steinel-Areal in den Händen der Insolvenzverwaltung. Die Müga Werkzeugmaschinen GmbH hatte damals die Servicerechte für die Steinel-Maschinen übernommen und sich vorerst in Deisslingen niedergelassen. 2001 zog Müga dann zurück nach Schwenningen auf das Steinel-Areal. Helmut Müller, ehemaliger Steinel-Vertriebsleiter und Peter Gary, ehemaliger Steinel-Serviceleiter konnten somit wieder in bekannte Räume zurückkehren und das umfangreiche Ersatzteillager sowie die großzügigen Maschinenhallen nutzen. Die Zeichen stehen auf Expansion. Zusätzlich zum Service-Geschäft mit den bestehenden Steinel Maschinen etablierte Müga in Rekordzeit eine eigene Reihe Vertikaler Bearbeitungszentren unter dem Namen Müga-Center am Markt. Nach diesem Erfolg folgte eine Reihe innovativer CNC-Drehmaschinen, die Müga-turn. „Unsere Kunden wissen das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis sehr zu schätzen“, so Helmut Müller: „Die Wirtschaftlichkeit der Maschinen sowie der stets bemühte Müga-Service überzeugt viele unserer Kunden.“ Die Zahl der Mitarbeiter bei Müga wuchs wie auch der Bedarf an Fläche. In der Zwischenzeit zählt müga über 30 Beschäftigte und belegt bereits einen großen Teil der Hallen- und Büroflächen. Somit war der Erwerb des Steinel-Areals ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft. Mit dem Kauf des Gebäudes, das insgesamt 40.000 qm Fläche umfasst und über mehrere Krananlagen mit bis zu 32 Tonnen Traglast verfügt, sichert Müga sich den Produktionsstandort in Villingen-Schwenningen und die Möglichkeit weiter zu wachsen. Das Steinel-Areal soll in Zukunft zu einem Technologie-Gewerbepark weiter ausgebaut werden. Schon jetzt haben sich 15 Firmen in dem Gebäude eingemietet.