Nächste Stufe in der Umformsimulation

Simufact veröffentlicht mit ›Simufact Forming 16‹ die nächste Generation seiner Simulationssoftware für Umformprozesse. Damit lassen sich robuste Simulationsmodelle entwickeln.

05. Juli 2019
Nächste Stufe in der Umformsimulation
Simulation eines Lamellenträgers – ›Simufact Forming 16‹ ermöglicht einen effizienten Aufbau komplexer Fertigungsprozesse. (Bild: Simufact)

Ein großer Vorteil der neuen Softwareversion ›Simufact Forming 16‹ ist laut Dr. Gabriel Mc Bain, Senior Director Product Management, die intuitive Handhabung: »Um schnell und effizient Modelle komplexer Fertigungsprozesse aufzubauen, sind lediglich ein paar Klicks notwendig.«

Die anwenderfreundliche Benutzeroberfläche verfügt über intelligente Kontextmenüs und integrierte Dialoge. Außerdem hat Simufact in der neuen Version sowohl die Visualisierung als auch die Handhabung großer Modelle verbessert.

Simulationsabbrüche vermeiden

Mit der neu implementierten Funktion zur Überprüfung von Geometriedaten kann der Anwender mit ein paar Klicks robuste Simulationsmodelle aufbauen. Die Überprüfung der Geometriedaten zeigt das Vorhandensein und die Lage sowie Position der Fehler in der Geometrie an. Mit den gewonnenen Kenntnissen ist der Nutzer in der Lage, die Fehler direkt im im CAD-System zu beheben. Nachfolgend lädt er die optimierten Werkzeuggeometrien in Simufact Forming 16 ein und fährt mit dem Modellaufbau fort. So kann er die Korrekturen jederzeit nachvollziehen.

Verbessertes Prozessverständnis

Mit der Funktion ›Expandieren von 3D-Segmenten‹ kann der Anwender die Symmetrieeigenschaften nutzen, um die Visualisierung unter Ausnutzung von Spiegel- und Achsensymmetrien unabhängig von ihrer Lage im Raum auf bis zu 360 Grad zu expandieren. Mit der vollen 3D-Visualisierung erhält der Benutzer eine verständlichere Ergebnisdarstellung, die ihm ein tieferes Prozessverständnis erlaubt.

Ein weiteres Feature ist der erweiterte Anwendungsbereich von Post Particles (virtuelle Sensoren), die Messwerte jetzt auch für deformierbare Werkzeuge oder 2D-Simulationen liefern. Der Anwender kann diese an beliebiger Stelle zur Ergebnisauswertung einsetzen.

Rechenzeit verringern

In Simufact Forming spart der Anwender im Vergleich zu 3D-Vollmodellen erheblich an Rechenzeit ein. Version 16 bietet mit seinem erweiterten Anwendungsbereich eine besonders effektive Methode, um die Rechenzeit zu reduzieren.

Ein weiteres Highlight der neuen Version ist die Best-Fit-Methode: Mit dieser kann der Anwender das simulierte und das Referenzmodell vergleichen. Der Berechnungsingenieur erhält unmittelbar Kenntnisse über Positionen, an denen die Abweichungen am höchsten sind, und weiß sofort, ob diese im Toleranzbereich liegen. Die Darstellung der Abweichungen liefert ihm die anschauliche Ergebnisansicht. Für diese Technologie wird der ›3D-Reshaper‹ von Hexagon eingesetzt.

»Wir verfolgen stets den Ansatz eines offenen Softwarekonzepts, damit unsere Anwender einfach mit Drittprodukten arbeiten können«, sagt Dr. Gabriel Mc Bain. »Hierbei profitiert der Nutzer von der erweiterten Flexibilität beim Austausch von Ergebnissen mit CAE-Produkten.« So kann er die exportierten Simulationsergebnisse in andere Produkte übertragen und dort etwa eine Lebensdauersimulation durchführen.