Montagezeiten verkürzen

Alcoa Fastening Systems, ein globaler Hersteller von Verbindungssystemen, bringt zapfenlose Drahtgewindeeinsätze auf den deutschen Markt. Im Gegensatz zu klassischen Drahtgewindeeinsätzen besitzt die neue Recoil-Tangless-Serie keinen Mitnehmerzapfen, der nach dem Setzen abgebrochen werden muss.

19. März 2014

Die Gefahr, dass lose Zapfen ein Endprodukt beschädigen, ist mit den zapfenlosen Drahtgewindeeinsätzen vollständig ausgeschlossen. Zudem lassen sich durch den Einsatz von Recoil-Tangless teilweise deutliche Kosten- und Zeitersparnisse erzielen.

Obwohl Recoil-Tangless keinen Mitnehmerzapfen besitzt, lassen sich mit diesem neuen System ebenso belastbare und flexible Verbindungen von dauerhaft hoher Qualität herstellen wie mit den klassischen Modellen, die über einen Mitnehmerzapfen verfügen.

Zeit und Kosten sparen

Herkömmliche Drahtgewindeeinsätze sind mit einem speziellen Mitnehmerzapfen ausgestattet, der nach der Installation wieder entfernt werden muss. Dieser zeitaufwändige Arbeitsgang entfällt bei den neuen Drahtgewindeeinsätzen von AFS vollständig.

Die Recoil-Tangless-Serie eignet sich z.B. für automatische Installationsprozesse bei Herstellern, die große Stückzahlen in kurzer Zeit verarbeiten und verpflichtet sind, abgebrochene Zapfen zu zählen. Hierzu zählen z.B. anspruchsvolle Unternehmen der Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie Hersteller von Aluminium-, Zink- und Magnesiumprodukten. Da keine abgebrochenen Zapfen mehr gesucht werden müssen, entfallen zeitaufwändige Arbeitsschritte wie das Staubsaugen, das Herausziehen oder das Zählen der entfernten Zapfen.

Heinz J. Mehler, Sales Manager Germany & Eastern Europe bei Alcoa Fastening Systems, erläutert: „Der neue Recoil-Tangless-Drahtgewindeeinsatz spart Montagezeit und ist gleichzeitig auch für sicherheitskritische Anwendungen im Motorenbau oder der Verbraucherelektronik geeignet. Hier könnte ein abgebrochener Mitnehmerzapfen beispielsweise einen Kurzschluss verursachen. Zudem lässt sich der Einsatz sehr leicht installieren: einfach Bohrloch herstellen, Gewinde schneiden, Einsatz eindrehen, fertig.“

Darüber hinaus verkürzt auch die Seitengleichheit der zapfenlosen Drahtgewindeeinsätze die Installation, denn die erforderliche Einsetzrichtung muss nicht mehr vorab geprüft werden. Hinzu kommt, dass die zapfenlosen Einsätze bei Bedarf leicht justiert und wieder entfernt werden können. Beim Entfernen der Recoil-Tangless-Einsätze treten praktisch keine Schäden auf, denn die Werkzeuge zum Entfernen der zapfenlosen Einsätze berühren das jeweilige Umgebungsmaterial nicht. Im Gegensatz dazu lassen sich bei herkömmlichen Entfernungsverfahren Schäden kaum vermeiden.

Qualität und Vielfalt

Die Recoil-Tangless-Serie beinhaltet sowohl selbstsichernde als auch frei laufende Drahtgewindeeinsätze in verschiedenen Werkstoffen und Güteklassen. Alcoa bietet die neue Produktreihe zunächst in den Größen M3, M4, M5, M6, M8 und M10 in loser Form sowie auf Strip-Feed-Rollen an. In Kürze wird zudem ein zapfenloser Drahtgewindeeinsatz der Größe M2,5 lieferbar sein.

Die Installation der neuen Recoil-Tangless-Serie erfolgt mit Hilfe von Spezialwerkzeugen. Daher hat Alcoa seine Produktpalette um ein komplettes Sortiment von manuellen Einsetzwerkzeugen, Prewinder-Werkzeugen sowie Elektro- und Druckluftwerkzeugen erweitert. Die Geräte sind exakt auf die Setzarten, Setzgeschwindigkeiten und Montagevolumen der neuen Drahtgewindeeinsätze abgestimmt.

Service inklusive

Alcoa Fastening Systems bietet seinen Recoil-Tangless-Kunden einen umfassenden Service. Dieser reicht von der Unterstützung bei der Projektplanung über umfassende technische Informationen bis hin zur Beratung über die Anwendung von Recoil-Tangless-Produkten.