Molto contento

Für die italienischen Hersteller von Werkzeugmaschinen, Robotern und Automationsanlagen geht das Jahr 2011 positiv zu Ende: Zu verzeichnen ist ein zweistelliges Plus für alle wichtigen wirtschaftlichen Indikatoren.

25. Januar 2012

Damit bestätigt sich der 2010 in Gang gekommene Aufschwung, aber der positive Trend droht sich 2012 abzuschwächen, zumal das internationale Umfeld noch äußerst instabil ist.

Die Produktion der italienischen Branche stieg 2011 auf 5.019 Millionen Euro, was einen Zuwachs um 19,6 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Dieses Ergebnis ist auf die hervorragende Performance der Exporte zurückzuführen, die mit einem Plus von 29,3 % einen Wert von 3.367 Millionen Euro erreicht haben.

Die größten Exportmärkte sind: China, Deutschland, die USA, Brasilien, Frankreich, Indien, Russland, die Türkei, Polen und Spanien. Bei Betrachtung der monatlichen Monatsstände zeigt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Deutschland und China, die einander den Spitzenplatz in der Rangordnung der Absatzgebiete streitig machen.

Insbesondere – so die letzte Erhebung – stiegen die Absätze in Deutschland (+62,9%) auf 228 Millionen, in den USA (+99,4%) auf 170 Millionen, in Brasilien (+84,1%) auf 115 Millionen, in Frankreich (+23,2%) auf 105 Millionen, in Indien (+19,7%), in Russland (+15%), in der Türkei (+85,1%), in Polen (+55,3%) und in Spanien (+14%). Gegen den Trend verliefen die Absätze in China (-0,4%), das aber – mit 240 Millionen Euro – immer noch der größte Abnehmermarkt für die italienische Branchenproduktion ist.

Anders verhält es sich wiederum mit der Entwicklung des Inlandsmarktes. Der Konsum, wenn auch mit einem Plus von 11, 9%, belief sich auf 2.761 Millionen Euro.