Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg

Und was planen Sie?

Einen erheblichen Umsatzzuwachs hat Lantek im vergangenen Jahr erreicht. Die Erlöse des Softwareherstellers für CAD-CAM- und ERP-Speziallösungen in der Blech- und Stahlverarbeitung stiegen allein in Deutschland, wie im Vorjahr, um über 40 Prozent – wie das gelang, erklärt Geschäftsführer Klaus Bauer im bbr-Gespräch.

19. März 2013
zur person Klaus Bauer ist Geschäftsführer des spanischen Softwareherstellers Lantek in Deutschland.
Bild 1: Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg (zur person Klaus Bauer ist Geschäftsführer des spanischen Softwareherstellers Lantek in Deutschland. )

So ist es auch. Es waren meine ersten zwölf Monate als Geschäftsführer von Lantek Deutschland. Wir haben ein tolles Jahr hinter uns, und ein spannendes neues liegt vor uns. Mittlerweile hat Lantek weltweit 13000 Anwender, davon 850 in Deutschland, und zwar vom Mittelständler bis zum Konzern.

Womit begründen Sie Ihren Erfolg?

Offensichtlich gibt es im Markt immer stärker die Einsicht, dass Marge eigentlich nur noch durch eine Optimierung der Prozesse und einen durchgängig softwaregestützten Workflow möglich ist. Wir bieten diese Softwareplattform: Leistungsstarke, maschinenübergreifende Lösungen für CAD-CAM- und ERP-Aufgaben von Blech- und Stahlexperten, die den Markt und seine Bedürfnisse seit fast 30 Jahren kennen.

Wichtig ist auch, dass wir den kompletten Workflow eines Unternehmens abbilden: Wir liefern eine einheitliche, nahtlos verzahnte Software-Lösung von Angebotsabgabe, Prüfung der Bestände und Materialbestellung über Formenerstellung, -import und -korrektur bis hin zur Produktion, Rechnungsstellung und Datenübergabe in bestehende ERP-Systeme.

Das vergangene Jahr war aber letztlich nur deshalb so erfolgreich, weil wir alle an einem Strang ziehen. Ohne gutes Klima in einem Betrieb erzielen Sie keinen Erfolg. Das sehen ich als Lantek-Neuling und der langjährige Vertriebsleiter Christoph Lenhard ganz ähnlich.

Erklären Sie uns Ihre ›Philosophie‹!

Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg, denn nur Kollegen, die Wertschätzung erfahren und gezielt gefördert werden, schaffen es, Kunden zu begeistern und zu binden. Natürlich habe ich immer noch das letzte Wort und Christoph das vorletzte (lacht), aber dafür stellen wir uns auch vor unsere Leute, wenn es Schwierigkeiten gibt.

Und was hat der Kunde davon?

Ganz einfach: Wir wollen eine geringe Personal-Fluktuation. Ich investiere lieber in Qualität und Service statt in Einarbeitung. Zufriedenheit der Kunden bedeutet langfristige Partnerschaft und nur das schafft wiederum Erträge. Diese Win-Win-Win-Philosophie funktioniert natürlich nur mit sehr guten Produkten. Dass das bei uns so ist, bekommen wir tagtäglich von Anwendern und Interessenten zu hören.

Erschienen in Ausgabe: 02/2013