Mitarbeiter im Fokus

Unternehmerischer Fortschritt basiert auf Erfahrung und frischen Ideen. Daher setzt die Wollschläger GmbH & Co. KG aus Bochum bei ihren Mitarbeitern auf bereits vorhandenes Wissen in Kombination mit neuen Ansätzen. Zwei Angestellte zeigen beispielhaft, welche Möglichkeiten das Unternehmen für langjährige Mitarbeiter und junge Nachwuchstalente bietet.

23. April 2013
Nachdem sie ihre Masterarbeit zum Thema C-Teile-Management bei Wollschläger verfasst hat, arbeitet Melanie Mauth als Vertriebsassistentin für Projekte und Organisation weiter.  Foto: Wollschläger
Bild 1: Mitarbeiter im Fokus (Nachdem sie ihre Masterarbeit zum Thema C-Teile-Management bei Wollschläger verfasst hat, arbeitet Melanie Mauth als Vertriebsassistentin für Projekte und Organisation weiter. Foto: Wollschläger )

Mit 65 Jahren hätte Rainer Kaletka, ehemaliger Leiter des Wollschläger Schleifzentrums, bereits in Rente gehen können. Dennoch verlängerte er seinen Vertrag um mindestens zwei Jahre und gibt seine umfangreichen Erfahrungen engagiert an seine Kollegen weiter. Als Studentin schrieb Melanie Mauth ihre Masterarbeit über C-Teile-Management bei Wollschläger und arbeitet jetzt als Berufseinsteigerin im Projekt- und Organisationsmanagement der Firma. Beide schätzen die Chance, durch Initiative, Erfahrung und neue Ideen aktiv am Fortschritt des Unternehmens mitzuwirken.

Erfahrung im Unternehmen halten

„Erfahrung ist das Ein und Alles in unserem Beruf“, erklärt Rainer Kaletka. Der 65-Jährige weiß, wovon er spricht: Seit seiner Ausbildung zum Dreher in der Henrichshütte Hattingen vor mehr als 50 Jahren ist er berufstätig. Mitte der 1970er Jahre wirkte er am Aufbau einer Werkzeugmacherei mit und arbeitete dort erstmals mit Wollschläger als Hauptlieferant für Maschinen und Material zusammen.

2000 wurde er dann selbst bei Wollschläger in Bochum als Leiter der Schleiferei eingestellt. Sein Ziel, dort etwas zu bewegen, hat er schnell in die Tat umgesetzt: An der Planung und Gestaltung des Neubaus hat er aktiv mitgearbeitet. Rainer Kaletka ist einer von vier Mitarbeitern, die ihren Vertrag trotz der Möglichkeit in Rente zu gehen, verlängert haben.

„Es ist traurig, wenn Personen in den Ruhestand gehen und die Erfahrung geht mit“, sagt Kaletka. Daher gibt er sein über Jahrzehnte erworbenes Wissen gerne an andere Mitarbeiter weiter, beispielsweise an Auszubildende, die die Schleiferei kennenlernen.

Neue Ideen ins Unternehmen holen

Auch für Berufseinsteiger bietet Wollschläger attraktive Chancen, im Arbeitsleben Fuß zu fassen. Melanie Mauth stand bereits während ihres Sales Engineering und Product Management Studiums an der Ruhr-Universität Bochum in Kontakt zu dem Unternehmen. Ihre Masterarbeit zum Thema C-Teile-Management verfasste sie in der Firma als Abschluss ihres Studiums.

„Bei Wollschläger schätze ich die Möglichkeiten, aktiv an Prozessen mitzuarbeiten und Visionen umzusetzen“, sagt die 26-Jährige, die zurzeit als Vertriebsassistentin für Projekte und Organisation des Handelsunternehmens tätig ist. So hat sie unter anderem an der Konzeption der Warenkorboptimierung mitgewirkt und kümmert sich um die Bereiche C-Teile-Management und Cross Selling. Ihren Einstieg hat Mauth folgendermaßen erlebt:

„Um das Unternehmen kennenzulernen, habe ich vier Wochen Einblicke in unterschiedliche Bereiche wie die Logistik oder den Einkauf erhalten. Alle Mitarbeiter waren sehr hilfsbereit und haben mich unterstützt.“ In der Troisdorfer Niederlassung von Wollschläger setzt Melanie Mauth zurzeit ihre theoretischen Kenntnisse in die Praxis um und erlernt die Sachbearbeitung von Grund auf. Dabei bringt sie ihre Ideen ein und kann gleichzeitig die Erfahrung langjähriger Kollegen aufnehmen.