Mit Vollgas zum Kunden

Seit rund 20 Jahren setzt Igus auf konfektionierte Readychain-Energieführungssysteme. Um den Service für den Kunden deutschlandweit noch einmal zu verbessern, rollt jetzt der Readychain-Truck auf die Straße – eine je nach Anforderung mit Werkzeug und Konfektioniertisch bestückte Fabrik. Ziel der mobilen Werkstatt ist es auch, die Prozesskosten zu senken: Der Readychain-Truck forciert den Prototypenbau und verkürzt laut Igus die Zeitspanne bis zur Serienreife.

22. April 2013
Die mobile Werkstatt, der Readychain-Truck, forciert den Prototypenbau und verkürzt die Zeitspanne bis zur Serienreife.
Bild 1: Mit Vollgas zum Kunden (Die mobile Werkstatt, der Readychain-Truck, forciert den Prototypenbau und verkürzt die Zeitspanne bis zur Serienreife.)

Eine der zentralen Fragen, mit der sich die Igus-Ingenieure beschäftigen lautet: Wie kann die eigene Readychain-Produktion näher und schneller zum Kunden gebracht werden, ohne Abstriche bei der Flexibilität und beim Service zu machen? Einen ersten Schritt in diese Richtung ist Igus bereits mit dem teleskopierbaren Transport- und Montagegestell Readychain-Rack gegangen: Igus-Konstrukteure haben das Montagegestell entwickelt, um komplett vorkonfektionierte und geprüfte Energiekettensysteme innerhalb eines Arbeitstages millimetergenau auf die Schnittstelle der jeweiligen Maschine anpassen zu können. Montagezeiten und Prozesskosten sinken nachhaltig.

Im zweiten Schritt fährt jetzt der Readychain-Truck durch das Land: Ein je nach Montageanforderung des Kunden mit Werkzeugen rund um die Konfektionierung ausgerüsteter LKW: Da Werkbänke, Crimpwerkzeuge, Bohrmaschinen oder Konfektionierungstische immer an Bord sind, können Anpassungen sofort, direkt vor Ort, durchgeführt werden.

Darüber hinaus ist geplant, den Truck ebenfalls für Kundenschulungen oder Präsentationen einzusetzen. Ferner lassen sich Hausmessen noch praxisnaher gestalten: Wie man Leitungen richtig abmantelt, Stecker konfektioniert oder Ketten befüllt wird künftig mit Hilfe der mobilen Werkstatt anschaulich präsentiert. Auf diese Weise können Monteure des Kunden die einzelnen Arbeitsschritte direkt in die Praxis umsetzen.

Die meisten Kunden schätzen die Vorteile der vorkonfektionierten Energiekettensysteme: Denn bei neuen Maschinenkonzepten kann der Prototypenbau in Zukunft noch schneller vonstatten gehen: Die Vorarbeiten, bei Bedarf unterstützt durch den Igus-Skype-Service, finden in der Readychain-Fabrik in Köln statt. Anschließend wird der Prototyp auf dem kundenspezifischen Transport- und Montagegestell per Readychain-Truck ausgeliefert. Die zuständigen Igus-Manager begleiten das jeweilige Projekt persönlich: Der Monteur leistet Unterstützung beim Einbau und nimmt gegebenenfalls Modifikationen vor; der Projektmanager kümmert sich um die notwendigen Anpassungen in der Dokumentation.

Auch größere Konfektionierungsarbeiten sind kein Problem. So wie das Transport- und Montagegestell an Ort und Stelle modifizierbar ist, ist dies ebenfalls bei der Leitungsbefüllung möglich: Sind die Längenverhältnisse bei Lieferung noch offen, wird das Energiekettensystem zunächst einseitig konfektioniert geliefert. Die Leitungslängen werden anschließend anhand der Gegebenheiten beim Kunden gemeinsam festgelegt, installiert und dokumentiert. Die dafür notwendigen Leitungen, Stecker und Schläuche führt der Truck mit.

Fazit: Es gibt immer mehr Gründe, auf konfektionierte Energiekettensysteme aus dem Hause Igus zu setzen. Mit dem Readychain-Truck ist die Fabrik immer dabei. Alle offenen konstruktiven Aufgaben und Probleme lösen die Projektmanager direkt vor Ort. Vom Prototyp bis zum Serienbeginn: Die Zeitspanne verringert sich künftig weiter, so dass die Prozesskosten nachhaltig sinken.