Mit Spaß zur sauberen Halle

Dass Betriebsreinigung und Spaß sich nicht ausschließen müssen, beweist BSS: Man setzt für die Betriebsreinigung die Kehrsaugmaschine Hako-Jonas 800E ein. Den Mitarbeitern macht die kleinste Aufsitz-Kehrmaschine aus dem Hako-Produktportfolio so viel Spaß, dass heute gerne freiwillig gekehrt wird. Zudem rechnet sich der Einsatz: Während früher ein Mitarbeiter bis zu zwei Tage mit der Schmutzbeseitigung beschäftigt war, reichen heute zwei Stunden, um eine staubfreie Halle zu haben.

29. Juli 2013

Ende 2012 hatte Alfred Oehme, Betriebsleiter der BSS Blech- & Spaltband-Service GmbH, genug von Unordnung und Schmutz in seiner Halle: Das BSS-Programm „Besser, sicherer, sauberer“ sollte endlich Schluss machen mit unaufgeräumten Arbeitsplätzen und Staub auf Anlagen und Waren.

BSS ist ein Dienstleister für Verarbeiter von Spaltband und Blechen wie zum Beispiel der Automobilzuliefer-Industrie. Als Bindeglied zwischen Walzwerk und Endabnehmer von Spaltband und Blechen spaltet und teilt das in Mülheim an der Ruhr ansässige Unternehmen die vom Walzwerk angelieferten, bis zu 1.600 Millimeter breiten Coils in die für die Weiterbearbeitung benötigte Abmessung – schmale Spaltbänder oder Zuschnitte .

„Bei der Verarbeitung der Coils, die teilweise ungebeizt sind, entsteht durch den Zunder auf dem Material viel Schmutz“, so Oehme. „Zudem haben wir noch ein Drittel unserer Hallen an einen Verarbeiter von Betonstahl vermietet, dessen Produktion zusätzlich sehr viel Staub, vor allem Zunder, in unsere Fertigungs- und Lager-Bereiche einträgt.“

Sauberkeit erhöht die Produktivität

Mit der Initiative für mehr Sauberkeit und Ordnung ist jetzt jeder Mitarbeiter angehalten, seinen Arbeitsbereich am Schichtende aufgeräumt zu hinterlassen. „Wir haben von allen Anlagen und jedem Arbeitsplatz Fotos gemacht, die zeigen, wie der Soll-Zustand auszusehen hat“, erklärt Alfred Oehme. Diese Fotos hängen an jedem Arbeitsplatz in der Produktionshalle, so dass der Mitarbeiter vor Ort zum Beispiel genau sieht, wo er welches Werkzeug am Ende eines Arbeitstages hin zu räumen hat.

Ob sich der Mitarbeiter an diese Vorgaben hält, kontrollieren die Kollegen: Jeder Mitarbeiter checkt im regelmäßigen Turnus eine andere Anlage bzw. Arbeitsbereich. Entspricht der Arbeitsplatz nicht den gewünschten Vorgaben, wird ein Foto gemacht und öffentlich in der Fertigungshalle ausgehängt und mit dem jeweiligen Mitarbeiter besprochen.

Das ist keine Schikane, wie Alfred Oehme betont: „Ordnung und Sauberkeit erhöhen die Produktivität. Die Mitarbeiter müssen zum Beispiel nicht mehr lange nach benötigten Werkzeugen suchen, sondern haben alles sofort griffbereit.“ Aber nicht nur wirtschaftliche Vorteile sprechen für das „Besser, sicherer, sauberer “-Programm, wie der Betriebsleiter weiter betont: „Auch die Mitarbeiter fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz wohler – und Kunden, die uns besuchen, erhalten einen positiven Eindruck.“

Aufwändige Reinigung mit dem Industriesauger

Doch Sauberkeit bedeutet auch Arbeit. Insbesondere die großen Mengen an Staub von Fahrwegen und Lagerflächen zu entfernen, erforderte einen hohen Aufwand. „Wir haben zunächst einen Industriesauger eingesetzt, mit dem ein Mitarbeiter die Flächen gereinigt hat“, erzählt Alfred Oehme. Doch bei einer zu reinigenden Fläche von über 1.000 Quadratmetern war das nicht innerhalb eines Tages zu schaffen. Und die Arbeit war auch nicht gerade besonders beliebt.

„Wir mussten uns was anderes einfallen lassen“, so Oehme. Also recherchierte er im Internet: „Auf der Website von Hako erhält man einen guten Überblick über die für die jeweiligen Flächengrößen passenden Kehrsaugmaschine.“ Danach bot sich für BSS eine handgeführte Kehrmaschine an, von denen Hako verschiedene Modelle mit Flächenleistungen von 2.000 bis 3.400 Quadratmetern pro Stunde im Angebot hat.

Wenig Platz zum Manövrieren

Doch bei der Präsentation der von Oehme ins Auge gefassten Maschine zeigte sich ein Problem: Die Fläche in der BSS-Halle ist intensiv genutzt – von den rund 11.000 Quadratmetern Grundfläche sind nur 1.000 bis 1.500 Quadratmeter frei. Entsprechend eng sind die zu reinigenden Wege und Flächen zwischen den Maschinen, Arbeitsplätzen und zwischengelagerten Coils.

„Obwohl unsere handgeführten Kehrmaschinen schon sehr leichtgängig und wendig sind, reichte der Platz zum Beispiel zwischen den Coils nicht aus, um die Maschine zu wenden“, erinnert sich Norbert Jakobs, der zuständige Verkaufsberater von Hako, der die Maschine bei BSS präsentierte.

Aufsitzkehrmaschine wendiger als Handgeführte

Doch Jakobs hatte gleich eine Alternative mitgebracht – den Jonas 800E, mit einer Arbeitsbreite von 890 Millimetern die kleinste Aufsitzkehrmaschine im Programm von Hako. Jakobs: „Der Jonas 800E ist so kompakt gebaut, dass er auch zwischen den sehr schmalen Coil-Reihen bei BSS wenden kann, bietet aber als Aufsitzmaschine den Komfort und mit einer Flächenleistung von bis zu 6.660 Quadratmetern pro Stunde die Leistung, um auch auf größeren Flächen eingesetzt zu werden.“

Auch die Qualität der Reinigung entspreche der einer „großen“ Kehrsaugmaschine, wie Oehme berichtet: „Wir haben in unserer Halle einen rauen Betonboden. Dennoch kehrt die Maschine den Schmutz gründlich auf. Wir haben sie extra auch noch einmal auf schwierigen, besonders unebenen Stellen getestet. Auch dort hat der Jonas alles sauber aufgenommen.“

Die effektive Staubabsaugung und der 1,5 Quadratmeter große Plattenfilter sorgen dafür, dass der aufgenommene Staub nicht wieder nach außen dringt. Auch grobes Kehrgut, wie zum Beispiel Schrauben, nimmt die Kehrsaugmaschine problemlos auf: Dafür sorgt die intelligente Grobgutklappe Intelli-Flap, bei der sich nur einzelne kleine Abschnitte der Bürsten-Abdeckung öffnen, ohne die gesamte Abdichtung des Kehrorgans zu unterbrechen – Staub und Schmutz bleiben sicher im Behälter.

Zur Aufnahme gröberen Kehrguts kann die Klappe zudem über ein Pedal vollständig geöffnet werden. Der Schmutz wird in zwei Schubladen-ähnlichen Behältern mit je 25 Litern Inhalt aufgefangen - mit dieser patentierten Take-it-easy-Entleerung lassen sich die Behälter per Hand entnehmen und zum Beispiel in Mülltonnen entleeren. „Die Entsorgung des aufgekehrten Schmutzes ist wirklich sehr einfach“, so Alfred Oehme. „Behälter entriegeln, rausziehen, ausschütten – fertig.“

Mit Spaß wird auch freiwillig gekehrt

Wichtigster Pluspunkt der Maschine ist – bei allen rationellen Gründen – für Oehme und seine Mitarbeiter aber ein anderer: „Es macht einfach Spaß, mit der Maschine zu arbeiten“, so der Betriebsleiter. Ergin Demirci, einer der Bediener der Maschine, bestätigt das: „Das ist heute gar kein Vergleich zu früher, als wir noch mit dem Industriesauger den Staub entfernen mussten. Wir brauchen nur noch einen Bruchteil der Zeit und der Jonas ist wirklich 1a praktisch.“

Gereinigt wird heute nach Bedarf – hat ein Mitarbeiter aus dem Versand gerade wenig zu tun, nimmt er die Kehrsaugmaschine und „dreht eine Runde“, wie Alfred Oehme sich ausdrückt. „Ich brauch mich überhaupt nicht mehr mit der Reinigung zu beschäftigen, die Leute haben so viel Spaß mit der Maschine, dass die sich ganz alleine darum kümmern.“

In zwei Stunden ist die Halle sauber

Wird die Maschine nicht benötigt, steht sie auf dem ihr zugewiesenen Stellplatz im Lager. Hier wird die Batterie des Jonas auch geladen, wobei dank des Onboard-Ladegerät eine normale Steckdose ausreicht. Eine Batterieladung reicht dann für rund 3,5 Stunden Arbeitseinsatz – mehr als genug für die Aufgaben bei BSS, so Alfred Oehme: „In einer Stunde hat man hier schon einiges geschafft. Für die ganze Halle benötigen wir mit dem Jonas 800E nur rund zwei Stunden – dann ist die Halle aber auch pikobello sauber!“

Damit amortisiert sich die Investition in die professionelle Aufsitz-Kehrsaugmaschine sehr schnell, wie der Betriebsleiter vorrechnet: „Während ich für die Reinigung mit dem Industriesauger einen Mann für bis zu zwei Tage in der Woche einplanen musste, reichen heute zwei Stunden. Außerdem wird nicht mehr nur einmal die Woche gereinigt, sondern kontinuierlich zwischendurch, so dass die Sauberkeit grundsätzlich wesentlich besser ist.“ Alleine das ist für Alfred Oehme schon ein guter Grund für den Einsatz der Maschine – denn die Sauberkeit, die jetzt in der Halle von BSS herrscht, ist auch schon den Kunden aufgefallen.