Mit Köpfchen

Technik / Wasserstrahlschneiden

Mit der neuartigen Schneidkopfkonstruktion von STM und Maximator Jet sollen die Leistung und die Wirtschaftlichkeit von Abrasiv-Schneidsystemen entscheidend verbessert werden.

01. Oktober 2012

Düsendefekte waren beim Betrieb von Abrasiv-Wasserstrahlanlagen bisher der ärgerlichste und unvermeidlichste Störfaktor. Sie werden vor allem durch eintretende Sandpartikel während des Schneidvorgangs und Verschmutzungen bei der Montage ausgelöst. Die Folge sind Ausfallzeiten und Ersatzteilverschleiß, schlimmstenfalls gravierende Produktionsmängel. Damit soll jetzt Schluss sein: Die Wasserstrahl-Spezialisten Maximator Jet und STM haben jüngst in Zusammenarbeit mit der TU Berlin und dem Fraunhofer-Institut eine neue Abrasivschneidkopfkonstruktion entwickelt, die diese Probleme fast ganz vermeidet.

Die neue Schneidkopf-Generation zentriert die Düse über eine Bohrung statt wie bisher über einen Konus aus. Die Abdichtung ist so gestaltet, dass bei der Montage keine schädlichen Verformungen durch ein überhöhtes Anzugsmoment entstehen können. Zur Montage ist zudem kein Hilfswerkszeug nötig. Ferner wurde der Abrasivschneidkopf so konfiguriert, dass die Düse wenigstmöglich mit Abrasivpartikeln in Berührung kommt. Auch das schützt die Düse gegen zerstörerische Einflüsse und macht den Abrasivschneidkopf deutlich leistungsfähiger und präziser. STM schätzt, dass sich mit dem neuen Kopf Materialverschleiß und Wartungsaufwand um bis zu 60 Prozent reduzieren lassen. Ab sofort werden deshalb alle Abrasivschneidsysteme von STM und Maximator Jet serienmäßig mit dem neuen Schneidkopf ausgerüstet. Er ist mit älteren STM-Wasserstrahlschneidanlagen ebenso kompatibel wie für Systeme anderer Fabrikate.

Euroblech Halle 12, Stand F84

www.maximator-jet.de

Erschienen in Ausgabe: 06/2012