Mit der Energie im Reinen

Um der hohen Luftverschmutzung in China Einhalt zu gebieten, hat die chinesische Regierung verschiedene Maßnahmen eingeleitet. Auch viele Gießereibetriebe sind von den neuen Vorschriften betroffen – nicht so die Kunden von Strikowestofen Asia in Taicang. Denn Schmelz- und Dosieröfen der Strikowestofen-Gruppe unterschreiten die neuen, zulässigen Höchstwerte zum Energieverbrauch und zur Staubemission. Hochwertiges Material, Prozessführung und Isolierungen sorgen für geringe Verluste.

22. Juli 2015

Neben einer schnell wachsenden Wirtschaft steigt in China auch die hiesige Umweltbelastung. Nicht ohne Grund weist die Volksrepublik die höchsten CO2-Emissionswerte der Welt auf. Nun hat Ministerpräsident Li Keqiang der nationalen Umweltverschmutzung den Kampf angesagt: Neue Programme sollen die Luftverschmutzung im Land eindämmen. Energieintensive Industriezweige wie Aluminiumgießereien liegen hierbei im Fokus dieser Maßnahmen und müssen sich staatlichen Untersuchungen stellen. Ziel der Regierung ist es, alle Gießereien zu schließen, die die geforderten Auflagen zum Umweltschutz oder zur Arbeitssicherheit nicht erfüllen. Dies ist ein Grund, warum die Nachfrage nach Technik von Strikowestofen steigt. Die – seit 2009 in China installierten – Strikomelter sparen der chinesischen Volkswirtschaft pro Jahr Metallverluste von 19.700 Tonnen Aluminium. Das bedeutet eine Reduktion an Kohlenstoffdioxid-Emissionen gegenüber der bislang üblichen Technik um 60.800 Tonnen CO2 pro Jahr, also eine Einsparung von Emissionen, die etwa dem CO2-Ausstoß von 38.000 PKWs entspricht. Und die Gießerei spart dabei noch Geld: Bei einer durchschnittlichen Schmelzleistung von 9.000 Tonnen pro Jahr und Ofenanlage werden beim Metallverlust gegenüber herkömmlicher Technologie 2.170.000 Yuan gespart, an Erdgas 796.000 Yuan. Damit amortisiert sich die Investition in Strikomelter im ersten Jahr.

Mit Energieeffizienz Emissionen verringern

Beste Voraussetzungen haben Gießereibetreiber, die mit Schmelz- und Dosieröfen der Strikowestofen-Gruppe arbeiten. Sie profitieren von Anlagen mit niedrigen Energieverbräuchen und geringen Emissionswerten. „Sowohl mit unseren Strikomelter- als auch unseren Westomat-Öfen bieten wir fortschrittliche Technologien, die einen wichtigen Beitrag für einen energieeffizienten und kostenoptimierten Betrieb von Gießereianlagen leisten“, erklärt Richard Erdmann, Managing Director von Strikowestofen Asia. Mit dem Energieeinsatz sinken auch die CO2-Emissionen. „All unsere Öfen unterschreiten bereits die strengeren zulässigen Höchstwerte zum Energieverbrauch“, so Erdmann. Feuerfestmaterialien wie hochbelastbares Aluminiumtitanat, optimale Isolierungen und modernste Prozesstechnik, von deutschen Ingenieuren entwickelt, sorgen für umweltschonende Betriebsabläufe: Der Strikomelter Purefficiency verbraucht etwa 525 Kilowattstunden für die Produktion einer Tonne gießfertigen Metalls. Zudem ist er langlebig und hat eine hohe Schmelzleistung. Auch Westomat-Dosieröfen sind im Energieverbrauch um zwei Drittel sparsamer als konventionelle Gießlöffelsysteme. Konstante Dosierzyklen und eine gleichbleibende Schmelzequalität sorgen für eine effiziente Betriebsweise.

Auch bei den Staubemissionen werden die Anforderungen enger. So wurde der Grenzwert für Staubemissionen in vielen Provinzen von 50 ppm auf 20 ppm gesenkt. Ein Grenzwert, den Strikomelter in der Regel auch ohne Filteranlage einhalten. So ergaben Messungen an einem Strikomelter in der Provinz Jiangsu trotz Einschmelzens von 50 Prozent Rücklaufmaterial nur Staubemissionen, die die Grenzwerte der deutschen TA Luft unterschreiten.