Mit dem Stahldach im Trend

Stahldachpfannen sind langlebig, stabil und leicht zu montieren.

22. September 2009

Stahldachpfannen haben in Skandinavien lange Tradition und sind zunehmend auch in Norddeutschland zu finden. Denn dort, wo Herbststürme über Nord- und Ostsee brausen, bieten die mit der Unterkonstruktion fest verbundenen Bauteile sicheren Schutz vor Orkanböen und Starkregen. Mit zunehmenden Windgeschwindigkeiten infolge des Klimawandels empfehlen sich Dachpfannenprofile aus Stahl auch im Binnenland als ideale Lösung für die Sanierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern.

Stahldachpfannen gibt es in Profilformaten von 1 m Breite und 0,5 bis 8 m Länge. Sie lassen sich an jeden Unterbau anpassen und decken auch sehr flach geneigte Dächer zuverlässig und sicher. Mit rund 5 kg je m² wiegen sie nur etwa ein Zehntel traditioneller Dacheindeckungen. Das macht den Einsatz vor allem für ältere, weniger tragfähige Dachstühle interessant, bei denen im Zuge der Modernisierung eine neue Dämmebene auf das bestehende Dach aufgebracht werden muss. Aufgrund der leichten Stahlblechelemente kann der aufwändige Abriss oder die Verstärkung des alten Dachstuhls entfallen. Auch wenn es wie bei einer Aufstockung darauf ankommt, ein Gebäude mit möglichst wenig zusätzlichem Gewicht zu belasten, können die leichten Blechtafeln eingesetzt werden.

Die Herstellung von Stahldachpfannen erfolgt rohstoff- und energiesparend. Nach jahrzehntelanger Nutzung fällt bei der Demontage kein Bauschutt an – das Material wird zu 100 Prozent recycelt. Damit tragen Dachpfannen aus Stahl wirkungsvoll zur Sicherung unserer natürlichen Ressourcen bei.