Millionenschwerer Liefervertrag mit EADS fixiert

Die Amag Austria Metall AG mit Sitz im oberösterreichischen Ranshofen ist mit 1.1.2013 einen mehrjährigen Vertrag mit EADS zur Lieferung von Aluminiumplatten und -blechen für die Fertigung von Struktur- und Außenhautbauteilen eingegangen. Das Volumen beträgt bis zu 100 Millionen Euro. Amag und EADS arbeiten bereits seit dem Jahr 2005 zusammen.

08. Juli 2013
Ultraschall-Prüfanlage für Aluminiumbänder
Bild 1: Millionenschwerer Liefervertrag mit EADS fixiert (Ultraschall-Prüfanlage für Aluminiumbänder)

Die mehrjährige Vereinbarung umfasst die Lieferung von Amag Aluminiumplatten, -blechen und -bändern für alle aktuellen Airbus-Flugzeugtypen. Der Standort wird derzeit mit einem Investitionsvolumen von 220 Millionen Euro ausgebaut, um vor allem das Geschäft im Transportbereich (Luftfahrt und Automobil) und Leichtbau zu entwickeln. Mit der Investition erweitert Amag das Portfolio zu größeren Dicken und Breiten auch für hochfeste Produkte in der Luftfahrtindustrie.

Amag-Generaldirektor Gerhard Falch zeigt sich über den Ausbau der Geschäftsbeziehung mit Airbus hoch erfreut: „Durch permanente Prozessoptimierung und kontinuierliche Investitionen verbessern und erweitern wir unser Produktportfolio laufend. Dieser Auftrag ist ein weiterer Beweis für unsere hohe Kompetenz in der Luftfahrt. EADS setzt auf die starke Positionierung der Amag als anerkannter und innovativer Lieferant von Platten, Blechen und Bändern für die Luftfahrtindustrie.“

Aluminium ist aufgrund seiner herausragenden Eigenschaften der bevorzugte Basiswerkstoff in der Luftfahrt. Marktprognosen von Airbus zufolge werden im Zeitraum bis 2031 ca. 28.200 neue Passagier- und Frachtflugzeuge gebaut. Diese Prognose unterstreicht die langfristigen Wachstumsaussichten für die Luftfahrtindustrie und damit auch für den Aluminiumverbrauch.

Das Marktforschungsinstitut CRU (Commodity Research Unit) erwartet ein beständiges Wachstum des Verbrauchs von Aluminiumwalzprodukten in der Luftfahrtindustrie von derzeit 390.000 Tonnen auf 536.000 Tonnen in 2017 in Nordamerika und Europa. Durch die Investition in das neue Walzwerk am Hauptsitz Ranshofen ist die Amag hervorragend aufgestellt, um an dem wachsenden Aluminiumverbrauch in der Luftfahrtindustrie zu partizipieren.