»Mit unserem neuen 3D-Laser-Schweißroboter konnten wir unser Leistungsangebot erheblich erweitern und die Produktionszeiten verringern«, verspricht Andreas Kempf, Geschäftsführer der Kempf Group und Unternehmensgründer. »Ein Fertigungsprozess von 35 Minuten dauert jetzt nur weniger als zwei Minuten.« 700.000 Euro hat das Unternehmen in den Roboter investiert. »Es ist ein Roboter von der Stange«, sagt Kempf »mit entsprechenden Anpassungen und Programmierungen für den Einsatz bei uns.«

ANZEIGE

Das Unternehmen aus der Blechbearbeitungsbranche ist seit der Ansiedlung in Gochsheim im Jahr 2013 kontinuierlich gewachsen und hat sein Produktangebot erweitert. Seiner Aussage beim Spatenstich für die Produktionsstätte in Gochsheim ist Andreas Kempf treu geblieben: »Wir wollen hier neue Fertigungsverfahren entwickeln. Neue Produkte sollen neuen Kunden dienen und neue Verbindungen schaffen.« Der 3D-Schweißroboter sei einer der vielen, oft kleinen, Schritte der Kempf Group auf dem Weg des Erfolgs. »Kein anderes Werkzeug arbeitet so exakt wie der Laser bei gleichzeitig geringer Produktionszeit«, sagt Kempf. Der Roboter kann von allen Seiten das Werkstück selbstständig bearbeiten und bietet eine hohe Flexibilität durch drei verschiedene Laser-Schweißverfahren.

Bei fast 2.000 Kunden hat das Unternehmen eine breite und gesunde Basis, unabhängig von einzelnen Branchen. Dennoch spürt auch Kempf Gegenwind in der Form, dass Kunden vorsichtiger und zurückhaltender planen. Dadurch ergab sich für 2019 ein Umsatzrückgang von rund 12 Prozent. Mit neuen Maschinen, mit Präzisionsarbeit und mit einem wertschätzenden Umgang mit den Kunden will man bei Kempf diese Delle wieder ausbügeln.

ANZEIGE

www.kempfgroup.de