Michelfelder tritt in türkischen Markt ein

ISPAT unterstützt Standortgründung in der Türkei

01. Dezember 2008

Die Unternehmensgruppe Michelfelder, die als Spezialist für Edelstahlanfertigungen und Sonderlösungen in der Kurzrohrherstellung primär für die Automobilzuliefer- und Thermotechnikindustrie als Zulieferer tätig ist, eröffnet einen neuen Standort in der Türkei. Das Unternehmen folgt damit einem neuen Trend, das enorme Wirtschaftpotenzial des Landes am Bosporus auszuschöpfen. Weitreichende Reformen zur Wirtschaftsförderung, die seit dem Amtsantritt von Premierminister Erdogan sukzessive erlassen wurden, begünstigen dortige Investitionen. Gerade für ausländische Investoren stellt die Türkei daher ein begehrtes Ziel dar.

Nach dem Grundsatz „Neue Märkte verlangen neue Herausforderungen“ wird bei dem 1970 gegründeten und familiengeführten Unternehmen Michelfelder schon immer gehandelt. Die Firmenstrategie sieht daher vor, sich neuen aufstrebenden Märkten anzunehmen und ist so klar auf Auslandsniederlassungen ausgerichtet. Mit der Gründung des neuen Produktionsstandortes im türkischen Bursa, 90 Kilometer südlich von Istanbul, folgt das Unternehmen mit Hauptsitz im schwäbischen Fluorn-Winzeln allerdings nicht nur der Firmenphilosophie, sondern auch einem neuen Trend: „Zahlreiche ausländische Unternehmen drängen derzeit auf den türkischen Markt. Insbesondere die Automobil- und Thermotechnikindustrie ist dort stark vertreten. Als Zulieferer und enger Partner dieser Branchen möchten wir die Wege zu unseren Kunden verkürzen. Darüber hinaus wollen wir zusätzliches Potenzial, das durch ideale Wirtschaftsbedingungen in der Türkei gegeben ist, nutzen“, so Geschäftsführer Klaus Michelfelder, der Sohn des Unternehmensgründers.