Metalle und andere Materialien markieren

Foba Laser Marking + Engraving stellt mit der Y-Serie eine neue Generation präziser Faserlaser zur industriellen Produktkennzeichnung vor. Mit dem neuen Schreibkopf und dem modularen Aufbau bietet der Faserlaser eine einfache Integration in Produktionslinien und ermöglicht passgenaue Lösungen für verschiedenste Markieranwendungen. Ein integriertes Kamerasystem zur prozessbegleitenden Bildgebung vereint Validierung und Verifizierung vor und nach der Laserkennzeichnung.

04. Februar 2016

Laserbeschriftung zählt zu den bevorzugten Verfahren der Produktidentifikation und Materialbearbeitung. Aufgrund steigender Qualitätsstandards und neuer Vorschriften kommen stetig neue Einsatzgebiete hinzu. Vor allem in der Medizintechnik und in der Automobilindustrie steigt die Nachfrage nach Kennzeichnungslösungen, mit denen Produkte sicher, präzise und gleichzeitig effizient markiert werden, um etwa zuverlässige Rückverfolgbarkeit und Fälschungsschutz zu gewährleisten.

„Kennzeichnungssysteme müssen heutzutage aber nicht nur zuverlässig markieren. Sie müssen auch flexibel sein, denn die Anwendungen, Anforderungen und Materialien sind sehr unterschiedlich und werden zunehmend komplexer. Nur passgenaue Lösungen ermöglichen optimale Markierergebnisse, einfache Integration und Kosteneffizienz. Unsere Kunden haben unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Markiergeschwindigkeit, -qualität und -präzision. Hier ist Flexibilität gefragt“, so Michael Strzyz, Director Product Management bei Foba.

Die neue Beschriftungslaser-Serie basiert auf einer modularen Plattform mit neun Faserlasern unterschiedlicher Leistungsklassen und Pulsbreiten. Die eigens entwickelte Scankopf-Technik bietet Tunings für hohe Markierqualität und Markiergeschwindigkeit.

Modularität unterstützt einfache Integration

Beschriftungslaser müssen sich einfach, schnell, zuverlässig und kostengünstig in verschiedenste Produktionsumgebungen einbinden lassen. Der modulare Aufbau berücksichtigt diese zentrale Kundenanforderung: Die Plattform umfasst neun Ytterbium-Faserlaser (1064 Nanometer Wellenlänge) mit Leistungen von 2 bis 50 Watt und Pulsweiten von 1,5 bis 200 Nanosekunden sowie nichtgepulste Laser.

Hinzu kommen verschiedene Optiken, Markierfelder und Montageausführungen (Strahlaustritt geradeaus und 90 Grad), ein patentiertes Kamerasystem sowie zentrale Kundenschnittstellen (TCP/IP, Profibus) zur Integration.

Hohe Präzision für jeden Anwendungsfall

Bauteile werden in vielen Industriezweigen kleiner, Formen komplexer und die sichere Lesbarkeit markierter Inhalte wird immer wichtiger. Viele Hersteller müssen eine Vielfalt an unterschiedlichen Produkten kennzeichnen, bei denen die Anforderungen an die Markierqualität und an die Markiergeschwindigkeit variieren. Mit den High-S- und High-Q-Scankopf-Tunings liefert die Y-Serie Parametersätze für beide Anwendungsfälle.

Die neue High-R-Markierfeldkalibrierung bietet eine kompromisslos präzise Markierpositionierung und signifikante Reduktion von Markierfeldverzerrungen, die insbesondere beim Markieren kleiner Bauteile oder großer Markierinhalte und für hohe Code-Integrität entscheidend ist.

Markierkopf mit integrierter Kamera

Alle Faserlaser der neuen Generation sind mit dem Kamerasystem IMP (Intelligente Markier-Positionierung) verfügbar, das direkt in den Markierkopf integriert ist. IMP ist die Basis des ganzheitlichen, bildgebenden Markierprozesses HELP (Holistic Enhanced Laser Process), der Prüfschritte vor und nach der Laserkennzeichnung bietet. Markierfehler werden damit verhindert, Ausschuss minimiert und hohe Prozessstabilität gewährleistet.

Besonders wichtig für Nutzer mit strengen Anforderungen an Qualität und Code-Sicherheit: Im Rahmen der Prüfung nach der Laserkennzeichnung werden Inhalte von 1D- und 2D-Codes direkt rückgelesen und sowohl Schrift- als auch Bildzeichen verifiziert.

Ein Markiersystem für alle Fälle

Die Y-Serie ist prädestiniert für die Beschriftung von Kunststoffen, Metallen, wie Aluminium, Stahl oder Titan, und anderer Materialien. Insbesondere für die korrosionsresistente Kennzeichnung medizinischer Edelstahlprodukte eignen sie sich.