Effizienz ist bei der Prüfung von Massenteilen der wichtigste Faktor – Genauigkeit kommt direkt danach. Kistler bietet hierfür Lösungen, die den Anwendern Vorteile in der Prüfautomation bieten.

Massenteile in Höchstgeschwindigkeit prüfen

Mit dem in die Sortieranlage ›KVC 821‹ integrierten Verfahren ›Shape from Shading‹ bekommen Anwender eine prozesssichere Lösung für die Inspektion und Kontrolle von Werkstückoberflächen im Mikrometer-Bereich. Das Verfahren kann die Konturen der Teile durch Schattenwürfe aus verschiedenen Beleuchtungswinkeln bestimmen. So lassen sich relevante Höhenabweichungen der Teile von irrelevanten Abweichungen unterscheiden.

Bei einer Sortierleistung von 500 Teilen pro Minute verteilt die Sortieranlage diese schnell und zuverlässig in unterschiedliche Behälter und sortiert fehlerhafte Teile ganz aus. Umgekehrt können dank des integrierten Verfahrens Pseudoausschuss reduziert und Kosten gesenkt werden.

Außerdem zeigt Kistler die Stanzteilprüfzelle ›KVC 621‹ zum Vermessen und Überprüfen komplexer Geometrien und Konstruktionsgitter. Die Laser-Beschriftungszelle ›Laser Mark KLM 621‹ codiert oder beschriftet selbst kleine Teile in einer hohen Fertigungsgeschwindigkeit von 1.000 Werkstücke pro Minute. Dabei wichtig: Alle Systeme sind mit der Hardware von Drittanbietern kompatibel.

Qualität steigern und Werkzeugbruch vorbeugen

Das Werkzeugüberwachungssystem ›SPP 630‹ ist modular aufgebaut und wird entsprechend Kundenanforderungen konfiguriert. Je nach Bedarf gibt es Auskunft über die Presskraft und Eintauchtiefe oder ermöglicht eine exakte Körperschallauswertung. Dabei speichert das System beliebig viele Werkzeugdaten.

Die Sensoren bieten eine hohe Auflösung: Selbst kleinste Teile von 0,2 Millimetern werden erfasst. Abweichungen liegen unter 0,02 Millimetern. Alle Sensoren werden auf Wunsch mit einer eigenen Reinigungsdüse ausgerüstet, damit der Genauigkeit auch bei schwierigen Bedingungen nichts im Weg steht.

Mit Fügemodul Energie und Kosten sparen

Kistler bietet ein komplettes Portfolio an elektromechanischen Fügesystemen. Sie erreichen gegenüber hydraulischen und pneumatischen Systemen einen um bis zu 90 Prozent höheren Wirkungsgrad und lassen sich durch die elektronische Ansteuerung zudem präziser regeln. Das Unternehmen zeigt auf der Blechexpo das Modul ›NCFE‹. Es stellt eine wirtschaftliche Lösung für einfache Fügevorgänge im Kraftbereich von zehn bis 80 Kilonewton dar.