Messgerät ermittelt Qualitätsprobleme in Stromversorgung

Elektrotechnikspezialist Heldele: Sieben Prozent aller Störungen verursacht Energiezufuhr

01. Juli 2009

Der Einkauf kontrolliert oft aufwändig den Wareneingang von der Konsistenz des Stahls bis zur Verarbeitung von Komponenten. Dabei wird übersehen, dass auch eingekaufter Strom Schwankungen unterliegt. Sieben Prozent aller Produktionsfehler haben ihre Ursache in dessen Qualitätsmängeln. Stillstandszeiten von Maschinen, Ausschuss fehlerhafter Produktionsteile oder Lieferprobleme können richtig Geld kosten, das Image beschädigen und im schlimmsten Fall zu Auftragsverlust und Konventionalstrafen führen. Meist werden die Fehler in technischen Mängeln der Maschine, der Steuerung, Software oder beim Bediener gesucht. Georg Thomas, seit 2006 vereidigter Sachverständiger des Elektrotechnikhandwerks, aber sagt, in sieben Prozent aller Fälle liege die Ursache in der Stromzufuhr. „Dass die Energieversorgung ein Produktionsfaktor ist, ist vielen Unternehmern gar nicht bewusst,“ sagt der Bereichsleiter für Industrial Services des Elektrotechnikspezialisten Heldele in Salach. Thomas hat ein Messgerät entwickelt, das auf der Basis von rund 35 Prüfparametern wie Strom, Leistung und Spannung Daten erhebt und mittels spezieller Software auswertet. Seit April 2009 ist das Gerät im Serieneinsatz beim Kunden. Selbst technische Laien können das Gerät installieren.