Messungen mit blauen Laser-Triangulationssensoren auf rotglühende Objekte über 700 Grad Celsius sind patentrechtlich geschützt und dürfen daher nur mit Blue-Lasersensoren von Micro-Epsilon durchgeführt werden.

Blue-Laser-Sensor für rotglühende Objekte

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Der Laser-Triangulator OptoNCDT 1750BL nimmt dank Blue-Laser-Technologie und des breiten Funktionsumfangs, verbunden mit hervorragenden Leistungsdaten, eine führende Rolle in seiner Sensorklasse ein. Er wird unter anderem in der Metallindustrie eingesetzt. Der kleine Lichtfleck des OptoNCDT 1750BL erfasst auch kleinste Bauteile sicher. Eine Integration ist wegen der Kompaktheit des Sensors auch bei geringem Bauraum möglich. Je nach Modell ist der Sensor für Messbereiche von 20 bis 750 Millimeter erhältlich. Anpassungen an die Messaufgabe und der Abruf vordefinierter Presets erfolgt über ein bedienerfreundliches Webinterface.

Ebenfalls nur mit der Blue-Laser-Technologie lösbar ist die diffuse Messung durchsichtiger Messobjekte aus Kunststoff, beispielsweise transparente Lacke und Folien. Das von Micro-Epsilon in zahlreichen Ländern patentierte Blue-Laser-Verfahren für Laser-Sensoren erlaubt die präzise und einzigartige Abstandsmessung auf transparente Materialien. Üblicherweise arbeiten Laser-Triangulationssensoren mit rotem Laserlicht. Mit ihrem Wellenlängenbereich von 670 Nanometern sind diesen Sensoren aber bei glühenden, organischen oder (semi-)transparenten Objekten physikalische Grenzen gesetzt. Die von Micro-Epsilon patentierte Blue-Laser-Technologie misst mit 405 Nanometern, wodurch das Laserlicht in die oben genannten Objekte nicht ein- oder hindurchdringt und somit einen scharfen Messfleck abbildet. Dadurch werden hochgenaue Ergebnisse erzielt.

Neues Leistungsniveau für Serienapplikationen

In der Fertigungslinie und der Automation müssen Sensoren bei der Lösung von Messaufgaben wie Kleberaupenprüfung oder Kantenüberwachung hohe Anforderungen in Präzision und Bauform erfüllen. Die neuen Laser-Profil-Scanner der Reihe Scancontrol 2500 von Micro-Epsilon vereinen diese Eigenschaften und bieten gerade für Serienapplikationen zusätzlich ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Vorteile liegen in der kompakten und leichten Bauform ohne externen Controller, der hohen Signalstabilität und einer einfachen Integration in Maschinen, die auf die verschiedenen Schnittstellen zurückzuführen ist.

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Die Laser-Scanner sind in zwei Leistungsklassen erhältlich als Compact- und Smart-Sensoren. Die Laser-Profil-Scanner der Compact-Reihe übertragen Rohprofile und werden in die kundenseitige Software eingebunden. Sie arbeiten nach dem internationalen GigE-Vision-Standard und lassen sich daher auch in industrielle Bildverarbeitungssysteme einbinden.

Die Sensoren der Reihe Scancontrol 2510 Smart liefern ausgewählte Messwerte, die im Sensor verrechnet werden. Die Konfiguration erfolgt über die ›Software Configuration Tools‹. Alle Einstellungen werden direkt im Sensor gespeichert, der die Messungen dann eigenständig vornimmt. Ein Anschluss an einen PC oder Controller ist nicht notwendig. Bis zu vier Messprogramme können parallel ausgeführt und bis zu vier Messergebnisse pro Profil ausgegeben werden. So misst der Sensor unter anderem Winkel, Stufen und Spalte mit hoher Präzision.

Für die Sensoren ist verschiedenes Zubehör erhältlich, vom Einbau in Schutzgehäuse über unterschiedliche Kabeltypen bis hin zum Betrieb mit Schnittstellenwandler.

Abstands- und Dickenmessung mit hoher Präzision

Die konfokal-chromatischen Sensoren zählen in der optischen Messtechnik zu den anspruchsvollsten Messsystemen. Sie werden zur präzisen Abstandsmessung auf verschiedene Oberflächen und zur Dickenmessung von transparenten Materialien eingesetzt. Modernste Technologie ermöglicht beim ConfocalDT IFS2407–3 einen hohen Verkippungswinkel bis ± 30°. Dadurch können gekrümmte und strukturierte Oberflächen zuverlässig und präzise erfasst werden. Des Weiteren arbeitet der Sensor mit einem großen Messbereich von 3 mm, einer numerischen Apertur (NA) von 0,43 und einem hohen Grundabstand von 28 mm. In Verbindung mit dem großen Verkippungswinkel sind diese Sensoren für Geometrieprüfungen in Koordinatenmessmaschinen prädestiniert. Besonders auf Oberflächen wie Zahnrädern oder Außengewinden werden stabile und hochgenaue Ergebnisse ausgegeben.

Die Blue-Laser-Technologie wird eingesetzt, wenn optische Weg- und Abstandsmessungen auf glühende, organische oder (semi-)transparente Objekte erfolgen.

Dank des berührungslosen Messprinzips wirkt der Sensor nicht auf das Messobjekt ein, wodurch die Messung verschleißfrei erfolgt. Dadurch ist eine wesentlich schnellere Erfassung der Werte möglich als es mit taktilen Messverfahren möglich wäre. Zusammen mit den confocalDT Controllern werden zudem Messraten von bis zu 70 kHz erreicht. Mit der Reihe confocalDT bietet Micro-Epsilon höchste Dynamik und Präzision.

Zahlen & Fakten

Micro-Epsilon zählt zu den Technologieführern in der präzisen Messtechnik. Seit nunmehr 50 Jahren entwickelt das niederbayerische Unternehmen Sensorik für präzises Messen und Prüfen. Das Portfolio erstreckt sich von Sensoren zur Weg- und Abstandsmessung, über die Infrarot-Temperaturmessung und Farberkennung bis hin zu Systemen zur dimensionellen Messung und Defekterkennung. Um die Kundenzufriedenheit, die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, setzt Micro-Epsilon auf die über 1000 Menschen, die weltweit für das Unternehmen arbeiten und ihren Beitrag zum Erfolg leisten.