Meinungen aus der Industrie

Christian Dornscheidt

Im Westen nichts Neues? Wer dies denkt, irrt. Den Gegenbeweis lieferte der International Laser Technology Congress AKL’16, bei dem sich bbr-Reporter Nikolaus Fecht auf Fügetechniken aller Art konzentrierte.

06. Oktober 2016

 

Lösung: Unser X-Pro Laser Welder kann im Einlauf von Bandanlagen auch sehr schwer schweißbare Materialien zu einem Endlosband verbinden.

Vorteil für Stahlhersteller: Es lässt sich ein breites Materialspektrum auch verschiedener Banddimensionen sehr flexibel miteinander verbinden.

Effizienz: Der Stahlhersteller kann einige Stahlgüten von einer diskontinuierlichen auf eine kontinuierliche Anlage verlagern.

Erleichterung: Die induktive Vor- und Nacherwärmung der Naht unterstützt das Schweißen und es entsteht ein ausgezeichnetes Gefüge in der Wärmeeinflusszone bei homogener Nahtqualität.

Qualitätssicherung: Die Schweißnaht wird vollautomatisch vor, während und nach dem Schweißen von einem integrierten Schweißnahtbeurteilungssystem überprüft.

Typische Daten: CO2-Laser (8 bis 12 KW) schweißen bisher die 500 bis 2.500 mm breiten und 0,8 bis 8,0 mm dicken Bänder, aber Nachfrage nach Festkörperlasern (unter anderem wegen Energiekosten) und nach integriertem Laserschneiden steigt.

Simulation: Analog zum Walzen lässt sich auch das Laserschweißen komplett virtuell abbilden und sehr zuverlässig zum Einstellen des vollautomatisch ablaufenden Prozesses nutzen (Ermittlung der Schweißgeschwindigkeit basiert auf Berechnung des Kohlenstoffäquivalents und dem Parameter-Abgleich mit einer Datenbank).

Christian Dornscheidt, Projektmanager Bandschweißanlagen, SMS Group GmbH, Hilden

Erschienen in Ausgabe: 06/2016