Mehr Sicherheit in der Metallbearbeitung

Um Kunden künftig einen noch schnelleren und umfassenderen Service zu bieten, hat die Rhenus Lub GmbH & Co KG über 150.000 Euro in den Ausbau der eigenen Kapazitäten für Forschung & Entwicklung investiert. Ab sofort ergänzen zwei neue Hochleistungsgeräte – eine SFA (segmented flow analysis) von Skalar und eine Kapillarelektrophorese von Beckman – das moderne Laborequipment in Mönchengladbach.

08. Januar 2013

„Mit diesen Neuanschaffungen tragen wir maßgeblich zur Produktionssicherheit und Wirtschaftlichkeit unserer Kunden bei. Als besondere Serviceleistung überprüfen wir in regelmäßigen Abständen anhand von Proben die Qualität der Kühlschmierstoff-Emulsionen, die in der Fertigung unserer Kunden im Einsatz sind“, erklärt Dr. Udo Quotschalla, Leiter Forschung & Entwicklung bei Rhenus Lub.

Dank der neuen Geräte ist das Unternehmen in der Lage, noch detailliertere Informationen über die Zusammensetzungen der Produkt- und Stoffproben zu erhalten und damit die Qualität der Verbesserungsvorschläge zu erhöhen. So können die Schmierstoffexperten umgehend bereits auf kleinste Qualitätsschwankungen reagieren – beispielsweise mit einer Nachadditivierung – und die Metallbearbeitung bei ihren Kunden somit stabiler und effizienter machen.

Rund 10.000 Kühlschmierstoffproben analysiert Rhenus Lub jedes Jahr im Auftrag der Kunden. Da bereits kleinste Abweichungen in der Schmierstoffqualität große Auswirkungen auf den gesamten Fertigungsprozess haben können, sichern die Schmierstoffexperten ihren Partnern eine genaue Analyse innerhalb von 48 Stunden zu.

„Dabei werden sich die beiden neuen Hochleistungsgeräte bereits innerhalb kürzester Zeit unmittelbar als Mehrwert für unsere Kunden auswirken. Dank der raschen Lieferung exakter Informationen über den Zustand der eingesetzten Schmierstoffe steigt die Sicherheit der gesamten Metallbearbeitung signifikant. Denn nichts ist teurer als Ausschuss oder gar ein Maschinenausfall“, betont Dr. Udo Quotschalla.

Auch in der Forschung und Entwicklung neuer Hochleistungsschmierstoffe wird die neue Laborausstattung einen wichtigen Beitrag leisten. In modernsten Laboratorien befassen sich die Mitarbeiter von Rhenus Lub unter anderem intensiv mit der Grundlagenforschung in Sachen Tribologie und Rheologie, also der Schmierungstechnik bzw. dem Fließverhalten von Fetten, sowie der Formulierung der Schmierstoffe von morgen.