Mehr Lagerkapazität und Effizienz

Seeger Lasertechnik hat sein Stopa-Universal-Automatiklager verlängert, und auf diese Weise auch die Kapazität ausgebaut und die Effizienz erhöht.

21. März 2017
Durch die Entscheidung, ihr Stopa-Universal-Automatiklager zu verlängern, hat die Seeger Lasertechnik ihre Kapazität ausgebaut und die Effizienz erhöht. (Bild: Seeger)
Bild 1: Mehr Lagerkapazität und Effizienz (Durch die Entscheidung, ihr Stopa-Universal-Automatiklager zu verlängern, hat die Seeger Lasertechnik ihre Kapazität ausgebaut und die Effizienz erhöht. (Bild: Seeger))

Im Rahmen der Erweiterung hat Seeger eine Laserschneidanlage automatisch an das Blechlager angebunden und die Produktivität dadurch erhöht. Zusätzlich konnten mehr Maschinen an das von Stopa stammende System angegliedert werden. Das ursprünglich 7,5 Meter hohe, 7,0 Meter breite und etwa 31 Meter lange Lager erstreckt sich jetzt über eine Länge von rund 55 Metern.

Anbindung an Trumpf-Anlagen

Zur Effizienz trägt ebenso die Flexibilität des Lagers bei, in dem Rohmaterialien bis zwei mal vier Meter sowie Halbfertigteile, zum Beispiel Platinen, lagern. Außerdem lässt sich das Stopa Universal, das für schnelle Zugriffe auf die Blechtafeln und für einen hohen Raumnutzungsgrad steht, ohne Schnittstellenprobleme mit Trumpf-Anlagen vernetzen. Ein Punkt, der nach der Erfahrung von Seeger mit Lagersystemen anderer Anbieter nicht funktioniert.

Der Betreiber profitiert auch von einem Flächengewinn, weil er seine Bearbeitungsmaschinen entgegen der üblichen Positionierung um 90 Grad gedreht zum Lager hat ausrichten lassen. Zudem kann er die doppelte Zahl an Anlagen anbinden. Und um Fläche in der Tiefe zu sparen, hat sich Seeger für Maschinen in Podestausführung entschieden und darauf die Schaltschränke montiert.

Oberwagen in Portalbauweise

Neben der Erweiterung des Blechlagers hat Stopa drei zusätzliche Stationen integriert. Besonders ist eine mit Doppelwagen ausgestattete Station, an die eine Trumpf Laserflachbettmaschine mithilfe einer automatischen Handling-Einrichtung angebunden ist. Über einen Unterwagen, ausgerüstet mit einer Erkennung des letzten Blechs, belädt das System die Anlage. Ein in Portalbauweise ausgelegter Oberwagen transportiert Halbfertigteile und Restbleche ins Lager zurück.

Der Portalwagen ist mit einer Konturenkontrolle versehen, die beim Rücklagern die korrekte Lage der Tafeln auf der Palette überprüft. Da die Handling-Einrichtung der Laserschneidanlage direkt mit dem Automatiklager kommuniziert, lassen sich die Fertigungsprozesse noch effizienter steuern. Ein Vorteil, der in Richtung Industrie 4.0 in der Metallbranche weist.

Vier Stationen

Mit den vier Stationen, die Seeger bereits vor dem Ausbau hatte, arbeitet das Unternehmen nach wie vor. Hierzu zählen beispielsweise drei Stationen, über die das Lager jeweils manuell, unterstützt durch einen Kran, eine Laserschneidanlage versorgt.

Angesichts der Erweiterung ist es erforderlich gewesen, die Anlagensteuerung an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. So hat Stopa neben der vorhandenen Schnittstelle zum Stopa LVS eine Schnittstelle zur automatischen Handling-Einrichtung implementiert. Außerdem kommuniziert das LVS mit dem ERP-System des Betreibers. Das von Seeger betriebene Stopa-Universal-Automatiklager ist schon vor der Erweiterung ein wesentlicher Produktivitätsfaktor in der Blechteilefertigung gewesen.