Im Bereich der Bandbeölung haben es Hersteller oft mit Mengenangaben in nahezu marginalen Größenordnungen zu tun – insbesondere, wenn Schmierstoffe im Spiel sind. »In unserer Branche ist es sinnvoll, kleinste Durchflussmengen zu messen. Das ist aber nach wie vor eine kostenintensive Herausforderung«, erklärt Klaus Polnau, Vertriebsleiter Dosiertechnik der Werucon GmbH in Bremen.

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Der Techniklieferant für Schmierstoffapplikation hat sich dem Problem nun von einer anderen Seite genähert: »Wir bestimmen die Durchflussmengen indirekt, indem wir das Fördervolumen und die Frequenz der Dosierpumpen einstellen und jede einzelne Dosierpumpe mittels eines induktiven Sensors überwachen«, so Polnau weiter. Durch diese permanente Funktionsabfrage garantieren wir, dass Schmierstoff auf das Material aufgetragen wird und der Prozess somit fehlerfrei läuft. Eine Lösung, die problemlos in die Werkzeugüberwachung integrierbar ist und Hersteller im Ernstfall vor hohen materiellen und im Endeffekt finanziellen Schäden bewahrt.« 

Oft werden in Stanzbetrieben innerhalb eines Prozesses an nur einem Produktionstag mehrere Millionen Einzelteile gefertigt. Bricht die Zufuhr des Schmierstoffes ab, ist der Verschleiß des Materials erheblich und geht zulasten der Gesamtqualität. Mit der überwachten Versorgungseinheit für relevante Prozesse im Stanzbetrieb kommt Werucon dem wachsenden Bedürfnis nach ständiger Kontrolle im Industriesektor nach.

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Dass Menschen Prozesse in der Fertigung und im Maschinenbau überwachen, ist mittlerweile sehr selten – diese Aufgabe haben längst Maschinen übernommen. »Um eine hohe Qualität zu gewährleisten, gehen wir bei Werucon mit der fortschreitenden Digitalisierung Hand in Hand«, verspricht Polnau.

Euroblech Halle 27, Stand L142