Maschinenpark vernetzen

Presskraft- und Digitalsensoren gehören heute zum Standard in der Stanz- und Umformtechnik. Neu sind Temperatur-, Durchfluss-, Schwingungs- oder Motorstromsensoren. Diese werden jetzt ebenfalls gemessen, überwacht und vollautomatisch dokumentiert. Auf der Blechexpo zeigt Schwer + Kopka Lösungen für das Condition Monitoring.

27. Oktober 2017
Überwachungssystem mit Condition Monitoring und Process Tracking Office (PTO) 4.0 zur Prozessdokumentation (Bild: Schwer + Kopka)
Bild 1: Maschinenpark vernetzen (Überwachungssystem mit Condition Monitoring und Process Tracking Office (PTO) 4.0 zur Prozessdokumentation (Bild: Schwer + Kopka))

Die Zustandsüberwachung bietet neue Möglichkeiten der vorsorglichen Maschineninstandhaltung. Der Clou: Das Dokumentationssystem PTO 4.0 ermöglicht beliebige Kombinationen bei der Prozessanalyse. Ein Datenexport unterstützt den Anwender bei eigenen Auswertungen.

 

Vernetzt via MES

Somit lässt sich jederzeit lückenlos nachweisen, dass die Fertigung auch zwischen den SPC-Prüfungen wiederholgenau, prozesssicher und kontrolliert gelaufen ist. Eine integrierte OPC-UA-Schnittstelle sowie die Vernetzung der Geräte durch die MES-Lösung SK-go! runden das Ausstellungsprogramm ab.

Durch flexible Anbindungsvarianten können ganze Abteilungen problemlos miteinander vernetzt werden. Somit werden Insellösungen vermieden und alle Produktionsdaten aus einem gemeinsamen Datenpool geschöpft. Schwer + Kopka hat bisher mehr als 13.500 Maschinen in rund 15 Ländern vernetzt, von Stanzautomaten und Umformpressen über Spritzgießmaschinen und Zerspanungsanlagen bis zu Galvanisierungsanlagen, Automatisierungsroboter, Härteöfen und Verpackungsanlagen.