Maschinendiagnose, die man sich leisten kann

Neues TMM Seminar für kleine und mittlerständische Unternehmen

27. April 2009

Kleine und mittlerständische Unternehmen sind bezüglich Maschinendiagnose häufig in der Zwickmühle. Meistens reicht die Personalkapazität nicht aus, Mitarbeiter ausschließlich für diese Aufgabe freizustellen. Die fehlen dann nämlich an anderer Stelle, wie zum Beispiel für Wartung und Reparatur. Externe mit der Maschinendiagnose zu beauftragen, kann auf die Dauer ganz schön ins Geld gehen, vor allem wenn häufige Untersuchungen angesagt sind. Werden aus Kostengründen die Überprüfungszyklen halbiert oder gar geviertelt, ist es reiner Zufall, wenn gerade zum richtigen Zeitpunkt die Messtrupps im Unternehmen sind. Wo bleibt dann die Sicherheit für Maschine und Mensch? Was ist zu tun? Hier ein paar Tipps:

Kleinere und mittelständische Unternehmen müssen sich als erstes von der Idealvorstellung „Alles messen, was messbar ist“ befreien und pragmatische Lösungsansätze suchen. Kleinere und mittelständische Unternehmen müssen eine bezahlbare und praxisorientierte Maschinendiagnose aufbauen, die kein ausgefeiltes Expertenwissen voraussetzt, also quasi von jedermann durchgeführt werden kann. Kleinere und mittelständische Unternehmen müssen vor allem auch dafür Sorge tragen, dass alle am Herstellungsprozess beteiligten Mitarbeiter wieder Verantwortung für ihre Produktionsmittel übernehmen und durch Sehen, Riechen und Hören dies beobachten. Die Humandiagnose ist die preiswerteste und bei weitem nicht die schlechteste Maschinendiagnose.