Manueller Schnellwechsel mit HSK

Das Quick-Change Clamping System von Ott-Jakob Spanntechnik GmbH ermöglicht kurze Umrüstzeiten und kann in allen marktüblichen Spezial- und Standardapplikationen eingesetzt werden.

28. Juli 2011

Die HSK-Schnittstelle ist im Bereich der rotierenden Werkzeuge weltweit die Schnittstelle mit höchster Präzision. Um die Möglichkeit der HSK-Schnittstelle auch für stehende Werkzeuge nutzen zu können, bietet Ott-Jakob Spanntechnik als führender Hersteller automatischer Werkzeugspannsysteme das Quick-Change Clamping System (QCS) speziell für Drehmaschinen an.

Mit dem QCS entfällt ein Umrüsten des Revolvers und ermöglicht so einen manuellen Schnellwechsel der Werkzeuge. So lassen sich die Umrüstzeiten um bis zu 25% verkürzen. Das QCS ist für Werkzeuge aller HSK-Normen (HSK-A, HSK-C und HSK-T) geeignet, sowohl mit als auch ohne Kühlschmiermittelrohr.

Das QCS-Spannsystem von Ott-Jakob zeichnet sich durch eine leichte Handhabung und schnelles, einfaches und sicheres Spannen aus. Der Betätigungswinkel von nur 140 Grad beim Löse- und Spannvorgang ermöglicht ein einfaches Spannen des Werkzeugs. Der speziell geformte Spannbolzen (Archimedische Spirale) ermöglicht eine selbsthemmende Spannung. Die Spannbewegung ohne Anschlag erlaubt jede Toleranzlage des HSK-Werkzeugs.

Das symmetrisch aufgebaute Spannsystem sorgt für eine gleichmäßige Kraftentwicklung. Der so erzielte konstante Kraftaufbau stellt eine hohe Wiederholgenauigkeit sicher. Weitere Kennzeichen des QCS-Spannsystems sind eine hohe Spannkraft und Biegesteifigkeit. Mit einem geringen Betätigungsmoment und einem durch die Archimedische Spirale begünstigten hohen Wirkungsgrad werden hohe Spannkräfte erzielt. In jeder Drehlage des Betätigungsbolzens herrscht eine konstant hohe Spannkraft. Mit einer steifen Verbindung können auch hohe Biegebelastungen aufgenommen werden. Große Durchflussquerschnitte ohne Einschränkungen stellen eine optimale Kühlmittelversorgung bis zum HSK-Werkzeug sicher. Die Spannsätze sind in den Baugrößen QCS 32 bis QCS 63 erhältlich. Sie können in allen marktüblichen Spezial- und Standardapplikationen eingesetzt werden.

Das von Albert Ott im Jahr 1873 gegründete Allgäuer Traditionsunternehmen hat sich mit innovativer Kompetenz zu einem führenden Hersteller von automatischen Werkzeugspannern entwickelt. 1993 wurde Ott-Spanntechnik an die Jakob-Gruppe angegliedert und zur Ott-Jakob Spanntechnik GmbH umfirmiert. Am Standort Lengenwang im Allgäu erfolgt mit derzeit mehr als 200 Mitarbeitern die Entwicklung und Produktion sowie der Vertrieb verschiedenster Werkzeugspannsysteme und Komponenten.