Magnetisch sauber

Die Maurer Magnetic AG fertigt Mess- und Entmagnetisiergeräte, basierend auf dem patentierten Maurer-Degaussing-Verfahren. Diese Methode verhindert Verschleiß und Oberflächendefekte durch Partikelanhaftung wie Rückverschmutzung und Beschichtungsfehler der Teile.

11. Juli 2016

Für die Schweizer Degaussing-Pioniere ist Restmagnetismus in ferromagnetischen Bauteilen und Strukturen ein „erheblicher Qualitätsmangel“. Maurer-Geschäftsführer Albert Maurer erläutert die Risiken: “Gängige Entmagnetisierungsverfahren hinterlassen im Material mehrheitlich Restmagnetismus. Der Restmagnetismus entpuppt sich meist als eine Zeitbombe, wenn Erschütterungen eine Remagnetisierung begünstigen. Und dann hat das Material die gleichen ungünstigen Eigenschaften wie zuvor.“

Um diesen Qualitätsmangel zu beseitigen, entwickelte das Unternehmen ein Pulsentmagnetisierungsverfahren. Das Maurer-Degaussing-Verfahren entmagnetisiert Materialien langfristig und gilt laut Hersteller als das derzeit gründlichste nicht-thermische Entmagnetisierungsverfahren, da es die ferromagnetische Struktur nahezu vollständig homogenisiert und neutralisiert. Anwender belegen, dass das Verfahren denselben magnetischen Selbstheilungseffekt bewirkt wie geschmiedete Teile.

Mit Maurer-Degaussing lassen sich Werkstücke aller Branchen, in nahezu allen Dimensionen und Formen nachhaltig entmagnetisieren. Beispiele sind Großteile von mehreren Tonnen Gewicht, Hartmetall, Packungen mit Nadeln oder Kanülen, Sinterteile, Baugruppen und Teile in Stahlbehältern.

Gründlich entmagnetisiert

Albert Mauer resümiert: „Um saubere Bauteiloberflächen zu erzielen, muss das Bauteil gründlich entmagnetisiert werden, das heißt, von Restmagnetismus wirklich befreit sein. Dass dies funktioniert, haben wir oft genug bewiesen.“