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Wenn die Mitarbeitermotivation nicht stimmt ist oft der Chef schuld

20. Juni 2007

In den Deutschen Unternehmen ist es mit der Mitarbeitermotivation nicht besonders gut bestellt. Laut einer Studie fühlt sich nur jeder zehnte Mitarbeiter dem Unternehmen echt verpflichtet, sprich motiviert. Fast 70 % der Beschäftigten machen Dienst nach Vorschrift und jeder fünfte hat innerlich längst schon gekündigt, ist also auf dem Absprung. Mit einer solchen Mannschaftseinstellung läst sich keine Meisterschaft gewinnen. Der konjunkturelle Aufschwung ist bei schlecht motivierten Mitarbeitern eher Fluch als Segen und kann schneller als man denkt zu einem Fiasko werden. In der Hitliste der Demotivationsfaktoren steht das Führungsverhalten der direkten und indirekten Vorgesetzten mit ganz oben. Besonders anfällig sind die mittleren Führungskräfte im Technikbereich. In der Vergangenheit wurde oft der Fehler gemacht, den besten „Techniker“ mit der Mannschaftsführung zu beauftragen und nicht den Mitarbeiter mit dem höchsten Führungspotenzial. Was nun passiert ist ganz menschlich. Die Führungskraft mischt weiterhin in Technikfragen fleißig mit, ein Metier in dem man sich ja auskennt. Die eigentliche Kernaufgabe, die Mitarbeiterführung, wird gerne hinten angestellt. Die Leidtragenden sind die Mitarbeiter. Sie quittieren diesen Führungsfehler mit geistiger Abwesenheit, Dienst nach Vorschrift und die Besten mit Kündigung.

Es gibt nichts auf der Welt was man nicht billiger oder schlechter machen kann. Letztgenanntes trifft zu, wenn zur Motivationsförderung Mitarbeiter einem Motivationstraining ausgesetzt werden. Sie werden dadurch erst recht auf die Missstände in der Abteilung hingewiesen, was letztendlich zu einem neuen Demotivationsschub führt. Der Hebel muss ganz wo anders angesetzt werden und zwar beim direkten Vorgesetzten.

Führung kann man lernen. Ein sehr guter Einstieg für die mittlere Führungsebene von Produktion und Instandhaltung, aber auch für Produktions- und Instandhaltungsleiter kleiner und mittlerer Unternehmen ist das Spezialtraining „Erfolgsmotor Motivation“ des Münchner Weiterbildungsspezialisten TMM, das am 10. und 11. Juli 2007 in München veranstaltet wird. Kompetent und praxisnah lernen die Teilnehmer die vielen Führungsschwachstellen der betroffenen Zielgruppen kennen. Es werden viele praxiserprobte Abhilfemaßnahmen vorgestellt, die schnell zu einer merklichen und messbaren Mitarbeiter-Motivationssteigerung führen. Das Zweitagetraining „Erfolgsmotor Motivation“ ist zur Vorbereitung von Nachwuchsführungskräften des Technikbereichs, frei nach dem Motto: „Heute Kollege, morgen Chef“, eine ideale Starthilfe.