Lorch hilft

Die Lorch Schweißtechnik GmbH unterstützt international Menschen und Vereinigungen mit technischem Equipment. So stellte Lorch sowohl einem Flüchtlingslager in Amman ein Schweißgerät zur Verfügung als auch einer Bildungseinrichtung in Kirgisistan.

03. August 2015
Johannes Jakob, Prokurist, und Cataldo Sposato, Lorch Sales Director International, (von links nach rechts) bei der Übergabe des Schweißgerätes an Daniela Marek, Mitfahrerin des Teams Helfer auf Achse vor dem Unternehmenssitz in Auenwald. (Bild: Lorch)
Bild 1: Lorch hilft (Johannes Jakob, Prokurist, und Cataldo Sposato, Lorch Sales Director International, (von links nach rechts) bei der Übergabe des Schweißgerätes an Daniela Marek, Mitfahrerin des Teams Helfer auf Achse vor dem Unternehmenssitz in Auenwald. (Bild: Lorch))

Eine ungewöhnliche Aktion war notwendig, um ein dringend benötigtes Schweißgerät in ein syrisches Flüchtlingslager bei Amman zu bringen. Daniela Marek, Mitfahrerin der legendären Allgäu-Orient-Rallye und des Teams „Helfer auf Achse“ nahm Anfang Mai in Auenwald ein Schweißgerät von Lorch entgegen und konnte es mit ihren Kollegen nach dreiwöchiger, abenteuerlicher Autofahrt durch Rumänien, Bulgarien, die Türkei und Israel an seinem Bestimmungsort in Amman übergeben. Das Gerät wird dort für Aufbau- und Reparaturarbeiten eingesetzt, beispielsweise um Leitungen oder tragende Zeltteile zusammenzufügen oder zu reparieren.

Die Rallye – die in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfand – besitzt Kultstatus, geht es bei ihr doch hauptsächlich um Völkerverständigung und humanitäre Zwecke und nicht um Sekunden. 111 ausgewählte Teams mit Fahrzeugen, die mindestens 20 Jahre alt waren oder maximal einen Wert von 1111,11 Euro haben durften, gingen an den Start. Im Laufe der Rallye übergaben die Teilnehmer Spenden an gemeinnützige Institutionen, wie Rollstühle an Krankenhäuser oder Musikinstrumente und Spielzeuge an Kinderheime. Auch die Fahrzeuge waren Bestandteile humanitärer Hilfe: Sie wurden am Ende der Rallye zugunsten der Organisation „World-Food-Programme“, die sich weltweit gegen den Hunger einsetzt, versteigert.

Johannes Jakob, Prokurist bei Lorch und mitverantwortlich für diese Spendenaktion, hat das Projekt gerne unterstützt: „Die Idee dieser Rallye gefällt uns sehr gut und der hohe, persönliche Einsatz der Teams hat uns einfach überzeugt. Außerdem wissen wir, dass die Spende direkt dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird.“

Bei einem weiteren Projekt setzt sich Lorch für eine Ausbildungsstätte in Kirgisistan ein. Werner Rühl, Leiter des Berufsförderungswerks für Handwerk und Industrie (BFHI) in Frankenberg, hat dieses Jahr ein Schweißgerät von Lorch im Gepäck, wenn er im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit für vier Wochen nach Mittelasien reist. Seine Aufgabe ist dort die Fortbildung kirgisischer Lehrer im Bereich Metallkunde und Schweißen. Das Schweißgerät bleibt nicht nur für die Dauer des Fortbildungslehrgangs vor Ort, sondern wird dauerhaft in der Ausbildungsstätte zur Weiterbildung eingesetzt. Werner Rühl: „Wir freuen uns sehr über diese wertvolle Unterstützung, denn die Verbesserung der beruflichen Bildung ist eine wichtige Entwicklungshilfe direkt vor Ort, um den Menschen in dieser krisengeschüttelten Region eine Perspektive zu bieten.“ Bereits im vergangenen Jahr hatte der Leiter des Berufsförderungswerks eine ähnliche Fortbildung in Usbekistan initiiert.